Mehr als nur ein Dorf-Treff: Wie Hohenkirchen mit dem „Triple Diamond“ und starken Partnern neue Wege gegen Einsamkeit geht

Moderation vor der Ideenbewertung mit How, Wow, Ciao und Now

Die Gemeinde Hohenkirchen (Nordwestmecklenburg) stellt sich im ESF-Plus-Projekt einer der größten sozialen Aufgaben: der Vereinsamung im ländlichen Raum. Doch wie packt man eine so vielschichtige, verzwickte Herausforderung an, wenn Ressourcen begrenzt sind? Der Innovation Port Wismar begleitete die Gemeinde in einem individuellen Prozess aus vier Terminen und kontinuierlicher Vernetzung. Durch den Triple Diamond und die Arbeit mit Personas gelang es, Zielkonflikte im Team aufzudecken und eine völlig neue Form der Zusammenarbeit zu etablieren. Statt aneinander vorbeizureden, entstand ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Bürger (z. B. Persona „Kurt Kneipe“). Das Ergebnis: Ein stationärer „Dritter Ort“ und der mobile „Männerschuppen-Bus“ – eine rollende Infrastruktur für die weite Fläche, inspiriert durch die Vernetzung mit dem Männerschuppen Poel. Hohenkirchen startet nun mit einem erprobten Methodenkoffer in die Umsetzung. Der Prozess im Detail 1. Ausgangssituation Hohenkirchen ist eine engagierte Gemeinde, die als Zentrum wachsen möchte. Im Rahmen eines ESF-Plus-Projekts soll wirksam gegen Vereinsamung vorgegangen werden. Es gibt viel Engagement, aber noch kein einheitliches Bild, welche Angebote für wen wirklich einen Unterschied machen. 2. Herausforderung Soziale Themen wie Einsamkeit sind „verzwickte“ Probleme – es gibt keine einfache Lösung von der Stange. In einer weitläufigen Flächengemeinde prallen zudem oft unterschiedliche Erwartungen an Infrastruktur und soziale Angebote aufeinander. 3. Unterstützung durch den InnovationPort Der InnovationPort agierte als methodischer Begleiter und Vernetzer. Es lieferte keine fertigen Konzepte, sondern befähigte das Team vor Ort durch Moderation und neue Denkwerkzeuge. Ein wichtiger Hebel war dabei auch die Herstellung von Kontakten zu bestehenden Initiativen in der Region. Zur Öffnung des Lösungsraums formulierte die Gruppe gemeinsam vier Wie könnten wir-Fragen: Diese HMWs strukturierten das anschließende Brainstorming. 4. Umsetzung In vier Terminen (davon drei Intensiv-Workshops) und intensiver Begleitung dazwischen wurden Zielkonflikte adressiert und 11 konkrete Maßnahmen entwickelt. Der Fokus spitzte sich bewusst auf greifbare Szenarien zu, was die Kreativität im Team beflügelte. 5. Ergebnis & Mehrwert Hohenkirchen hat nun zwei klare Leuchtturm-Konzepte (Bus & Kneipe) und eine Liste mit 11 priorisierten Ideen. Der größte Mehrwert liegt jedoch in der neuen Arbeitsweise: Das Team kann künftige kommunale Herausforderungen nun eigenständig und strukturiert angehen. Was steckt dahinter? Die Methoden im Überblick „Die Begleitung hat uns geholfen, den Nebel um das komplexe Thema Einsamkeit zu lüften. Durch den Triple Diamond und die Vernetzung zum Männerschuppen Poel haben wir jetzt nicht nur innovative Ideen wie unseren Bus, sondern auch das richtige Werkzeug für die Umsetzung.“ Mehr zur Gemeinde: www.hohenkirchen-ostsee.de

Digitaler Wind in der Kita: Wie die „Pusteblume“ durch eine App Zeit für das Wesentliche gewinnt

Prozessgrafik der Projektbegleitung: Prozessanalyse, Potenziale und Anforderungen, App-Auswahl und Entscheidung, Pilot, Rollout

In der Kita Pusteblume (Nordwestmecklenburg) war der Wunsch der Eltern nach einer zeitgemäßen, digitalen Kommunikation groß. Doch wie führt man eine Kita-App ein, die das Team im Alltag wirklich entlastet, statt neue Fehlerquellen zu schaffen? Der Innovation Port Wismar begleitete die Kita in einem strukturierten Prozess – von der Analyse der bisherigen analogen Abläufe bis zur Auswahl der passenden Software. Durch einen neutralen Marktvergleich fiel die Entscheidung auf die Kindy-App, die durch eine schlanke Kostenstruktur und Flexibilität überzeugt. Nach einer erfolgreichen Pilotphase startet 2026 der volle Rollout. Die Kita spart nun wertvolle Zeit bei der Essensplanung und Abwesenheitsmeldung. Das Projekt dient bereits als Orientierung für weitere Einrichtungen in der Gemeinde. Ein starkes Beispiel dafür, wie gezielte Begleitung den Weg in eine moderne Kita-Verwaltung ebnet. Der Prozess im Detail 1. Ausgangssituation Die Kita Pusteblume verwaltete Abwesenheiten, Essensbestellungen und Abholberechtigungen bisher klassisch über analoge Listen. Sowohl Eltern als auch das Team suchten nach Wegen, die tägliche Kommunikation und Organisation effizienter zu gestalten. 2. Herausforderung Analoge Prozesse sind im stressigen Kita-Alltag fehleranfällig – besonders bei der täglichen Meldung der Essenszahlen an die Lieferanten oder bei kurzfristigen Änderungen der Abholberechtigten („Opa holt heute ab“). Die Einführung einer digitalen Lösung sollte daher einfach, kosteneffizient und vor allem zeitsparend sein. 3. Unterstützung durch den InnovationPort Der InnovationPort (Antje Lasner) begleitete die Kita als neutrale Beraterin und Lotsin. Die Unterstützung umfasste: 4. Umsetzung Im August 2025 wurden die Anforderungen definiert, gefolgt von einer fundierten App-Entscheidung für die App „Kindy“. Im Oktober 2025 startete eine Pilotphase mit zehn Familien, um die Abläufe im Echtbetrieb zu testen. Diese schrittweise Einführung sorgte für Sicherheit im Team und hohe Akzeptanz bei den Eltern. 5. Ergebnis & Mehrwert Was steckt dahinter? Der Begleitungs-Ansatz „Durch die neutrale Begleitung des Innovation Port konnten wir die passende App finden, die wirklich zu unserem Kita-Alltag passt. Wir haben jetzt eine Lösung, die wirklich Zeit spart und die Kommunikation mit den Eltern vereinfacht – ohne dass wir uns in komplizierter Technik verlieren.“ Mehr zur Einrichtung: www.deine-kita-pusteblume.de

Wenn die Agenda Pause macht: Austausch zur Digitalisierungsstrategie MV mit Minister Dr. Heiko Geue

Ein Minister, ein voller Raum, eine Tagesordnung. Und dann der Moment, in dem die Agenda kurzerhand beiseitegelegt wurde, weil das Gespräch mit den Unternehmern wichtiger war als der nächste Programmpunkt. Genau so lief der Austausch zur neuen Digitalisierungsstrategie des Landes Mecklenburg-Vorpommern am 18. Juni im InnovationPort Wismar. Zu Gast: Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung, gemeinsam mit Hubert Ludwig, Geschäftsführer des DVZ MV. Vor Ort: Startups, Unternehmen, Netzwerkpartner und viele, die Digitalisierung in MV nicht nur beobachten, sondern mitgestalten wollen. Open Source first: ein Paradigmenwechsel Das Land setzt mit seiner neuen Strategie konsequent auf eine Open-Source-first-Ausrichtung: mehr Offenheit, mehr Beteiligung, mehr regionale Wertschöpfung. Was das konkret bedeuten kann, zeigte unter anderem das Praxisbeispiel des digitalen Bauantrags aus Nordwestmecklenburg. Digitalisierung nicht als Konzeptpapier, sondern als funktionierender Prozess. Doch die vielleicht wichtigste Botschaft des Nachmittags war eine andere: Die Strategie kommt nicht von oben. Der Bedarf kommt von unten. Nicht das Land, nicht die Digitalisierungszentren geben vor, wohin die Reise geht. Die Unternehmerinnen und Unternehmer tun es. Ihre Anforderungen, ihre Praxiserfahrung, ihre Probleme im Alltag sind der Kompass. Und genau deshalb wurde an diesem Nachmittag auch nicht stur das Programm abgespult: Als die Fragen und Impulse aus dem Raum kamen, bekamen sie den Platz, den sie verdienen. Austausch auf Augenhöhe, nicht als Floskel, sondern gelebt. Was hängen bleibt Und eine Frage nimmt der Raum bewusst mit nach Hause, weil sie an einem Nachmittag nicht abschließend zu beantworten ist: Wie kann Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und IT-Branche wirklich aussehen? Nicht auf der Folie, sondern im Projektalltag. Wie es weitergeht Das Beste an diesem Termin: Er war kein Einzeltermin. Mitreden statt mitleiden Digitalisierung in MV wird nicht in Strategiepapieren entschieden, sondern in Gesprächen wie diesem. Wer beim nächsten Mal dabei sein und eigene Impulse einbringen möchte: Der InnovationPort bietet regelmäßig Raum für genau diesen Austausch. Die Strategie steht. Die Player sind da. Jetzt wird gemacht.

Vom Why zum Warenkorb – HandsOn „eCommerce kompakt“ im InnovationPort Wismar

Header: Frank Melz im InnovationPort Wismar, im Hintergrund die Folie „Wie ist Deine Titelstory?“ U-förmig gestellte Tische, aufgeschlagene Notizbücher, vorne ein Mann mit schwarzer lakör-Cap, der fragt: „Wozu existiert deine Marke eigentlich?“** Genau dieser Moment – wenn Gründer:innen aufhören, an ihr Logo zu denken, und anfangen, an ihre Kundschaft zu denken – war das Herzstück unseres zweitägigen HandsOn „eCommerce kompakt” am 13. und 20. Mai 2026** im InnovationPort Wismar. Zwei Tage, ein klarer Faden: erst die Marke schärfen, dann den Shop bauen. Kein Theorie-Geplänkel, sondern Werkzeuge zum direkten Mitnehmen. Warum erst die Marke, dann der Shop? Frank Melz, CEO von Lakör, hat über 200 Shopify-Shops mit aufgebaut. Sein Befund: Die meisten scheitern nicht am Tool, sondern an der Marke dahinter. Genau deshalb hat dieser Workshop den eCommerce-Trichter umgedreht. Tag 1 ging an die Identität. Tag 2 an die Umsetzung im Shop. Dazwischen eine Woche Hausaufgaben, in der die Teilnehmenden ihr Markenfundament setzten. An Tag 2 stand zusätzlich Steffi Wulf mit auf der Bühne – Shopify-Trainerin bei Lakör. Tag 1: Wofür stehst du eigentlich? Frank Melz mit lakör-Cap im Gespräch mit Teilnehmenden, am Whiteboard das Dreieck der Gemeinsamkeiten Der erste Tag war Markenarbeit – nicht als Theorie, sondern als handfeste Übung. Drei Eckpfeiler: 1️⃣ Golden Circle – Warum gibt es deine Marke? Wie arbeitest du? Was machst du konkret? Der Aha-Moment für viele: Das Why hält, auch wenn das Produkt morgen ein anderes wäre. Wer sein Why nur erklären kann, solange er Kerzen oder Surfbretter verkauft, hat noch kein Why. 2️⃣ Feature vs. Benefit – Franks norddeutsche Übersetzung von „What’s in it for me?“ wurde zur stehenden Wendung des Tages: Butter bei die Fische. Ein Neoprenanzug hat 5 mm Material (Feature) – aber der Benefit ist: „Du frierst selbst in 3 Grad kaltem Wasser nicht.“ Niemand kauft Millimeter. 3️⃣ Markenversprechen – Ein einziger Satz, den deine Kundschaft immer, überall, ohne Ausnahme erwarten darf. Franks Test dafür ist gnadenlos: „Wenn dein Markenversprechen nicht durch deinen Golden Circle gedeckt ist, lügst du.“ Tag 2: Lovepoints – wenn ein Shop zum Erlebnis wird Tag 2 startete mit dem Kernkonzept des Tages: „Lovepoints sind die kleinen WOW-Momente in deinem Shop, die deine Besucher emotional abholen, noch bevor sie rational vergleichen.“ Frank und Steffi haben dafür eine einfache Pyramide aufgespannt: Useful (Shopify als Basis) → Useable (gute UX) → Delightful (Lovepoints, die zur Marke passen). Die meisten Shops kommen bis Stufe 2. Die wenigen, die es bis 3 schaffen, verkaufen besser – und länger. Dann eine Tour durch sieben Stationen einer Customer Journey, an denen man als Marke etwas richtig oder richtig falsch machen kann: Werbung, Cookie-Banner, Startseite, Kollektions- und Produktseite, Warenkorb, Paket. Mit echten Beispielen aus dem Web statt aus dem Lehrbuch – true fruits’ provokantes „Sag JA zu Plastik!“-Plakat, Scalable Capitals „Money-Küre ab 1 €”, das true-fruits-Paket mit der Aufschrift „Stecke mich nicht in den Backofen oder spiele mit mir Basketball. Warum solltest du auch, du Brombeersohn?“ Special Lovepoint: Die Produktseite Teilnehmer arbeitet mit der Tinker-App an einem KI-generierten Lifestyle-Produktbild Den größten Block bekam die Produktseite – laut Frank das Multitalent jedes Shops, das gleich sechs Jobs auf einmal erledigen muss: First Impression über Bilder, Copy, Kauf-Motivator, Cross-Sell, Vertrauensanker, Inspiration. Damit niemand sagen muss „Ich hab kein Fotostudio“, ging es danach direkt in ein Hands-on mit der KI-App Tinker: Handy zücken, Produkt im Raum suchen, fotografieren, in die App laden – fertig ist ein freigestelltes Studio-Bild oder ein Lifestyle-Foto. Aus einem schiefen Kaffee-Tisch-Foto wurde in fünf Minuten ein verkaufsfähiges Bild. Auch bei Produktbeschreibungen wurde es direkt praktisch. Eine Lavendelkerze ist eben nicht „schöne, hochwertige Duftkerze, brennt lange“ – sondern „handgegossen mit 100 % Sojawachs, über 35 Stunden Brenndauer, ganz ohne künstliche Zusätze – verwandelt dein Wohnzimmer in eine Auszeit-Oase.“ Same product, anderes Versprechen. Was die Teilnehmenden mitgenommen haben Am Ende des zweiten Tages hatte jeder im Raum etwas Greifbares in der Hand: ein schlüssiges Markenfundament, eine präzise Angebotsformel, mindestens einen eigenen Lovepoint, erste KI-generierte Produktbilder und ein konkretes Verständnis davon, was eine Produktseite leisten muss. Was vorher als „Ich müsste mal irgendwann einen Shop bauen“ auf der To-do-Liste stand, ist nach diesen zwei Tagen ein realer Plan mit Reihenfolge. Frank gibt die Latte am Ende konkret rein: „In 8 bis 12 Wochen könntest du schon erste Produkte verkauft haben.“ Wie geht’s weiter? Die HandsOn-Reihe geht weiter. Im Block 3 (September/Oktober 2026) stehen die nächsten Termine an – zu Markenarbeit, Sichtbarkeit, KI-Tools und Geschäftsmodellentwicklung. 👉 Alle kommenden Termine: innovation-port.com/events Wer mit Lakör selbst an seinem Shop bauen will, findet Coaching-Formate und kostenlosen Content (Stichwort scott-e) unter lakör.de. Marke vor Shop. Erst die Substanz, dann die Pixel. Genau das macht den Unterschied zwischen einem Shop, an dem man vorbeiklickt – und einem, in den Kunden sich verlieben. Der HandsOn „eCommerce kompakt“ fand am 13. und 20. Mai 2026 im InnovationPort Wismar statt. Speaker: Frank Melz (CEO Lakör) und Steffi Wulf (Shopify-Trainerin Lakör). Fotos: InnovationPort Wismar. Downloads

Klarheit statt Kanal-Chaos – Rückblick auf den Sichtbarkeits-Workshop im InnovationPort Wismar

Volle Tische, aufgeschlagene Notizbücher, ehrliche Fragen – und ein gemeinsames Ziel: endlich Klarheit in die eigene Online-Sichtbarkeit bringen. Im InnovationPort Wismar trafen sich Startups, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gründungsinteressierte zu einem intensiven Workshop rund um Positionierung, Angebotsklarheit und digitale Kanäle. Der Anspruch: weniger Aktionismus, mehr Strategie. Weniger Tools, mehr Entscheidungen. Warum dieser Workshop anders war Viele Selbstständige und Gründer kennen das Problem: Instagram, LinkedIn, Website, Newsletter, Ads, SEO, Podcast, YouTube –viel Aktivität, aber wenig Fokus. Der Workshop setzte genau hier an. Statt über Content-Pläne und Trends zu sprechen, ging es um die entscheidenden Grundlagen: Das Ziel war klar:👉 Mit maximal zwei klaren Entscheidungen nach Hause gehen. Zielgruppe, Angebot, Kanal, Anker – die vier Hebel Im Laufe des Tages arbeiteten die Teilnehmenden systematisch an vier zentralen Bausteinen: 1️⃣ Zielgruppe schärfen Wer für alle da ist, verkauft an niemanden.Gemeinsam wurden konkrete Bedürfnisse, Ängste und Wünsche der eigenen Zielgruppe herausgearbeitet – nicht oberflächlich, sondern substanziell. 2️⃣ Angebotsformel entwickeln „Ich helfe [Zielgruppe], Ergebnis X in Zeitraum Z zu erreichen – ohne Problem P.“Diese Klarheit verändert nicht nur Marketingtexte, sondern die gesamte Kommunikation. 3️⃣ Kanal bewusst wählen Paid oder organisch?Zeit oder Geld?Ein klares Signal schlägt viele halbe. Der Fokus auf einen funktionierenden Weg stand im Mittelpunkt. 4️⃣ Anker definieren & Website strukturieren Mit Paper-Prototyping wurde die eigene Startseite skizziert:Hook, Problem, Angebot, Call-to-Action.Kein Design-Spielplatz, sondern ein strategischer Entscheidungsort. Am zweiten Workshoptag ging es weiter mit: Das Ergebnis: Aufgeräumte Köpfe & umsetzbare Pläne Am Ende stand kein 40-seitiges Strategiepapier, sondern etwas Wertvolleres: Genau das macht den Unterschied zwischen „Ich müsste mal…“ und „Ich setze um.“ Innovation beginnt mit Klarheit Der Workshop hat einmal mehr gezeigt, was den InnovationPort Wismar ausmacht: Hier treffen Gründung, Unternehmertum und Innovationsgeist auf konkrete Unterstützung. Lust auf mehr? Ob Sichtbarkeit, Geschäftsmodellentwicklung, E-Commerce oder digitale Strategien – der InnovationPort bietet regelmäßig kostenfreie Workshops, Beratungen und Netzwerkformate für Startups, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie alle, die es werden wollen. Wenn du: dann lohnt sich ein Blick auf die kommenden Veranstaltungen. Innovation passiert nicht zufällig.Sie entsteht dort, wo Menschen Klarheit gewinnen und ins Handeln kommen. Der nächste Schritt könnte deiner sein.

Fly & Surv im InnovationPort: Ein inspirierender Auftakt für die Community 2026 

Mit unserem ersten Fly & Surv in diesem Jahr ist der InnovationPort Wismar gemeinsam mit seiner Community kraftvoll ins neue Jahr gestartet. Das Format steht für offenen Austausch, frische Ideen und echte Begegnungen – und genau das war an diesem Abend deutlich spürbar.  Im Mittelpunkt stand ein besonderer Gast: Lisa Haus, seit Kurzem Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Schwerin, die wir als Podiumsgast begrüßen durften.   Neue Perspektiven für Wirtschaft und Gründungen  In einem über einstündigen Gespräch ging es um viele Facetten: um den persönlichen Werdegang von Lisa Haus, ihre Erfahrungen aus ihrer bisherigen Arbeit und ihre ersten Eindrücke in Mecklenburg-Vorpommern. Lisa Haus bringt mehr als zwölf Jahre Erfahrung aus der IHK-Welt mit und war zuvor stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Rheinhessen. Als Bildungswissenschaftlerin verbindet sie strategisches Denken, Interessenvertretung und den Blick auf Zukunftsthemen der Wirtschaft.   Das Gespräch war geprägt von Offenheit, gegenseitiger Wertschätzung und einem klaren Blick nach vorn. Schnell wurde deutlich:  Viele Herausforderungen für Unternehmen und Gründende sind bekannt – doch ebenso groß ist der gemeinsame Wille, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.  Ein zentraler Punkt: Unternehmertum braucht nicht nur gute Förderprogramme oder politische Rahmenbedingungen. Es braucht vor allem Orte der Begegnung.  Räume, in denen Menschen sich treffen. Formate, die Austausch ermöglichen. Moderation, die Perspektiven zusammenbringt.  Genau dafür steht der InnovationPort – und genau das wurde an diesem Abend intensiv genutzt.  Flächenland mit kurzen Wegen  Besonders spannend war auch der Blick von außen.  Lisa Haus kommt aus Rheinhessen und konnte daher einen frischen Vergleich zwischen Regionen ziehen. Dabei fiel ein Satz, der vielen im Raum im Gedächtnis bleiben wird:  „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Flächenland mit weiten Flächen – aber kurzen Wegen.“  Ein treffendes Bild für das, was viele hier täglich erleben: Man kennt sich, man findet schnell zueinander – und wenn Menschen miteinander sprechen, entstehen Lösungen.  Sichtbarkeit für den Standort  Ein Thema zog sich wie ein roter Faden durch den Abend:  Mecklenburg-Vorpommern verfügt über viele starke Unternehmen, spannende Innovationen und engagierte Gründerinnen und Gründer.  Doch diese Geschichten müssen noch sichtbarer erzählt werden – regional, national und international.  Denn nur wenn wir zeigen, was hier entsteht, können wir auch Fachkräfte gewinnen, Kooperationen anstoßen und neue Ideen anziehen.  Zwei Pitches, die begeisterten  Natürlich gehörte auch die PitchBühne wieder zum Abend – ein fester Bestandteil des Fly & Surv Formats.   Zwei Projekte stellten ihre Ideen vor:  Anja Rühlemann präsentierte ihr entstehendes Angebot für Unternehmen, das sich mit Mitarbeiterzufriedenheit und emotionaler Begleitung im Arbeitskontext beschäftigt. Ziel ist es, frühzeitig Entwicklungen wie innere Kündigung zu erkennen und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Teams langfristig zu stärken. Mehr Informationen: www.puls-der-seele.de  Außerdem stand Mathis Schreier erneut auf unserer PitchBühne – mit seiner Idee für nachhaltige Zelte.  Die Begeisterung im Raum war spürbar: zahlreiche Fragen, Ideen und Empfehlungen aus der Community zeigten, wie wertvoll diese gemeinsame Denkarbeit ist.  Wir sind sicher: Von dieser Idee werden wir noch mehr hören.  Wenn Community wächst  Neben Podium und Pitches war eines besonders schön zu beobachten:  Die Community wächst zusammen.  Gründerinnen und Gründer, Unternehmerinnen und Unternehmer, technikaffine Nerds, Kreative und Menschen aus Wissenschaft und Institutionen kamen miteinander ins Gespräch.  Genau diese Mischung macht das Format so besonders.  Einladung an alle, die etwas bewegen wollen  Ob Unternehmer:in, Gründer:in oder jemand mit einer Idee – die Türen des InnovationPorts stehen offen.  Wer unternehmerisch denkt, Kooperationen sucht oder mit Wissenschaft zusammenarbeiten möchte, ist herzlich eingeladen, die Angebote der IHK zu Schwerin und des InnovationPorts zu nutzen.  Gemeinsam entstehen hier Räume für Austausch, Inspiration und Umsetzung.  Das nächste Fly & Surv kommt  Weiter geht es am 24. Juni.  Dann verwandelt sich der InnovationPort in eine besondere Sommerlocation: Das nächste Fly & Surv wird unser Sommerfest – mit neuen Impulsen, Überraschungen und natürlich viel Raum für Austausch.  Wir freuen uns schon jetzt auf euch.

Der Regionale Beirat des InnovationPorts Wismar

Mitdenken. Mitgestalten. Mitverantworten. Innovation entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wo Perspektiven aufeinandertreffen, Denkprozesse offen bleiben dürfen und Neues nicht nur gedacht, sondern ausprobiert wird. Genau hier setzt der Regionale Beirat des InnovationPorts Wismar an. Seit 2020 begleitet uns dieses Gremium mit wertvoller Expertise, klarem Blick von außen und einem gemeinsamen Gestaltungswillen für Wismar und die Region Nordwestmecklenburg. Für uns ist der Beirat kein formales Beratungsgremium, sondern ein strategischer Resonanzraum – auf Augenhöhe, mit Haltung und mit dem Anspruch, Dinge weiterzubringen. Was ist der Regionale Beirat? Der Regionale Beirat vereint engagierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Unternehmertum aus der Hansestadt Wismar und dem Landkreis Nordwestmecklenburg. Dazu gehören Vertreter:innen der Kommunalpolitik aus Wismar und Grevesmühlen, Akteur:innen der Wirtschaftsförderungen, der Industrie- und Handelskammer, der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft, der Digitalen Stadt Grevesmühlen, Kolleg:innen der Hochschule Wismar sowie Unternehmer:innen und Innovationsakteur:innen aus der Region. Bewusst binden wir zudem immer eine Stimme aus der Start-up-Community ein. Was dieses Gremium auszeichnet, ist seine Vielfalt – und ein gemeinsames Verständnis davon, was Innovation heute braucht: offene Räume, ehrliches Feedback, strategisches Denken und den Mut zur Umsetzung. Ein Ort für unfertige Gedanken Der InnovationPort ist genau ein solcher Ort.Mitten am Alten Hafen der Hansestadt Wismar. Barrierefrei erreichbar. Offen für neue Perspektiven. Als Einrichtung der Hochschule Wismar getragen vom Commitment der Hansestadt und unterstützt durch das Engagement der Hochschule – und konsequent ausgerichtet an den Bedarfen unserer Community. Wir sind überzeugt: Es braucht Orte, an denen hinterfragt werden darf. An denen Ideen noch nicht abgeschlossen sein müssen, sondern wachsen dürfen. Orte, an denen Denkprozesse bewusst offen bleiben, um tragfähige Lösungen zu entwickeln. Dank der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds können wir bis Sommer 2028 ein kostenfreies Beratungs- und Begleitangebot für Kleinst-, Klein- und mittelständische Unternehmen aus der Region anbieten. Diese Förderung ermöglicht es uns, Innovationskraft zu bündeln, Know-how zu kanalisieren und neue Formate zu entwickeln – pragmatisch, bedarfsorientiert und umsetzungsnah. Der Beirat als Resonanzraum Seit 2020 begleitet der Regionale Beirat diese Entwicklung kontinuierlich. In verschiedenen Meetings kommen Perspektiven aus Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Unternehmertum zusammen. Der Austausch ist klar, ehrlich und lösungsorientiert – mit dem gemeinsamen Ziel, den InnovationPort strategisch weiterzuentwickeln und seine Wirkung in die Region hinein zu verstärken. Der Beirat gibt Impulse, hinterfragt, schärft und stärkt. Gleichzeitig ist er Teil eines Umfelds, das Innovation nicht verwaltet, sondern lebt. Mitwirkung im Beirat bedeutet aktive Teilhabe an einem besonderen Ort, an dem Zukunft gestaltet wird – nicht abstrakt, sondern konkret. Was wir gemeinsam bewegt haben Die Zusammenarbeit zeigt Wirkung – leise, kontinuierlich und nachhaltig.Gemeinsam mit dem Regionalen Beirat haben wir in den vergangenen Jahren unterschiedliche Formate entwickelt und weiterentwickelt, um Zukunftsthemen für Wismar und die Region sichtbar zu machen und in die Umsetzung zu bringen. Dazu gehören unter anderem: All diese Formate eint ein gemeinsamer Anspruch: Innovation als Arbeitsweise zu verstehen – offen, dialogisch, praxisnah und umsetzungsorientiert. Der InnovationPort ist dabei Motor, Möglichkeitsraum und Knotenpunkt zugleich. Hier wird Innovationskraft gebündelt und weitergetragen. Der Beirat begleitet diesen Prozess strategisch, bringt zusätzliche Perspektiven ein und profitiert zugleich von einem hochdynamischen, professionellen Innovationsumfeld. Danke für das gemeinsame Gestalten Eine Idee lebt nicht von Einzelnen. Sie lebt von Menschen, die sie mittragen, kritisch begleiten, weiterdenken und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Dafür sagen wir Danke.Danke an alle Beiratsmitglieder für das Vertrauen, die Zeit, das Engagement und die Bereitschaft, diesen Weg mit uns zu gehen. Für ehrliches Feedback, konstruktive Impulse und ein starkes Miteinander in einem öffentlichen Raum, der Innovation ermöglicht und fordert. Was vor uns liegt Im Juni endet unsere aktuelle Förderlaufzeit – und zugleich beginnt eine neue Phase. Bis Juni 2028 werden wir den InnovationPort weiterentwickeln, seine Sichtbarkeit stärken und seine Rolle als erste Anlaufstelle für innovative Denk- und Entwicklungsprozesse in Wismar und der Region weiter festigen. Auch der Regionale Beirat wächst und ist gewachsen – mit neuen Perspektiven, neuen Ideen und dem klaren Willen zur Umsetzung. Denn die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht im Alleingang lösen. Sie brauchen Kooperation statt Konkurrenz, Resonanz statt Routine und Gestaltungsfreude statt Zuständigkeit. Wir freuen uns auf die nächste Phase. Denn:Wer Zukunft will, muss Räume öffnen. Für Menschen, Ideen und echtes Miteinander. Der Regionale Beirat des InnovationPorts Wismar besteht aus Vertreter:innen: Kommunalpolitik Wirtschaft & Verbände Wirtschaftsförderung & regionale Entwicklung Wissenschaft & Hochschule Wismar Unternehmertum & Community

Finanzierung und Förderung für Gründungen

Am 19.11.2025 fand im InnovationPort Wismar ein Gründungsworkshop unter Beteiligung der IHK zu Schwerin, des DIZ Rostock, der RSI Hochschule Wismar, der WEMAG sowie der GSA statt. Gründungsinteressierte konnten hier einen umfassenden Einblick gewinnen in Fördermöglichkeiten, Finanzierungswege und die ersten Schritte der Unternehmensgründung. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Clemens Grapentin vom InnovationPort Wismar. In einer praxisnahen und offenen Atmosphäre erhielten die Teilnehmenden wertvolle Hinweise und konkrete Empfehlungen von Expertinnen und Experten aus der Region. Der Vormittag bot zudem viel Raum für Austausch und individuelle Fragen. Die Referent/innen waren: Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig ein gut vernetztes regionales Unterstützungsangebot für den Start in die Selbstständigkeit ist. Alle Referentinnen und Referenten machten deutlich, dass Gründerinnen und Gründer in Mecklenburg-Vorpommern auf starke Partner zählen können. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns auf die Fortsetzung dieser erfolgreichen Reihe. Ihre GSA Sie wollen mehr über die Fördermöglichkeiten der GSA erfahren?  Unter unserer zentralen Telefonnummer +49 385 55775-510 beraten wir Sie gern zu den Förderangeboten der GSA.

Jahresrückblick 2025

Innovation Port – gemeinsam Zukunft gestalten Ein intensives, bewegtes und zugleich sehr erfüllendes Jahr liegt hinter uns.Der Innovation Port war auch 2025 ein offener Raum für Austausch, Lernen und gemeinsames Gestalten – für Menschen, Teams, Organisationen und Ideen aus Stadt, Land, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Begleiten, befähigen, umsetzen In Sprechstunden, individuellen Coachings und der Projektbegleitung haben wir Teams aus Gemeinden, Kommunen, sowie unseren regionalen Unternehmen unterstützt.Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen der digitalen Transformation: neue Tools, neue Führungs- und Arbeitskulturen, strukturierte und agile Arbeitsweisen, veränderte Teamdynamiken sowie neue Abstimmungs- und Entwicklungsprozesse. Unser Anspruch dabei: klar, praxisnah und immer gemeinsam mit den Menschen, die Veränderung konkret gestalten. Innovation als kontinuierlichen Prozess verstehen In unseren Megatrends-Workshops und im Future-Management haben wir gemeinsam mit Teams daran gearbeitet, Innovation dauerhaft in den Arbeitsalltag zu integrieren.Innovation verläuft nicht linear. Sie lebt vom Wechsel zwischen Ideen entwickeln, ausprobieren, testen, weiterentwickeln, wachsen – und auch dem bewussten Wahrnehmen von Stagnation, aus der Neues entstehen kann. Gerade diese experimentelle Phase kommt im Alltag oft zu kurz, weil operative Anforderungen dominieren. Hier setzen wir an: mit Arbeitsweisen und Instrumenten, die Raum schaffen für Reflexion, Erneuerung und mutiges Weiterdenken. Gründungen begleiten – Community stärken Auch in diesem Jahr haben wir zahlreiche Gründungsteams intensiv begleitet – fachlich, strategisch und operativ. Viele Teams sind über erste Prototypen hinausgewachsen und haben ihre Vorhaben weiter geschärft und professionalisiert. Ein besonderer Dank gilt Cora und Clemens, die im Gründungsmanagement mit großer fachlicher Tiefe, Klarheit und Engagement gearbeitet haben. In unseren Buddy-Treffen unterstützen sich die Teams gegenseitig, teilen Erfahrungen und lernen voneinander. So wächst unsere Community stetig – getragen von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung. Lernen aus der Praxis – Hands-on-Formate Ergänzt wird unsere Arbeit durch regelmäßige Hands-on-Workshops und Seminare, die wir gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis umsetzen.Hier werden unterschiedlichste Themen konkret, verständlich und direkt anwendbar vermittelt – Lernen, das wirkt und im Arbeitsalltag ankommt. Digitale Kompetenz gemeinsam weiterentwickeln Aus wiederkehrenden Fragestellungen in unseren Sprechstunden sind neue Formate entstanden: Diese Formate werden maßgeblich von unseren IT-Profis Cedric und Mirko geprägt und kontinuierlich weiterentwickelt. Sie stehen exemplarisch für das, was den Innovation Port ausmacht: Expertise teilen, Wissen öffnen, gemeinsam weiterdenken. Regionale Highlights und starke Netzwerke Zwei regionale Innovationskonferenzen waren erneut besondere Höhepunkte: Ein weiteres Highlight war der dreitägige MAKEathon zur Informationslogistik in Wismar. Hier sind erste belastbare Erkenntnisse und überraschend weit entwickelte Lösungsansätze entstanden. 2026 werden wir diese gemeinsam mit unseren Stakeholdern weiter diskutieren und in die Umsetzung bringen. Strategisch begleitet Ein besonderer Dank gilt unserem Beirat, der uns bei strategischen Fragen, Weichenstellungen und Perspektivwechseln stets klug, kritisch und konstruktiv zur Seite steht. Diese kontinuierliche Begleitung ist ein wichtiger Anker für unsere Arbeit – und gibt uns Rückenwind für neue Wege. Blick nach vorn Mit unserer Lotsin Antje werden wir künftig auch den ländlichen Raum noch stärker erschließen und begleiten.Gleichzeitig bleiben wir eng vernetzt im Digitalen MV und mit unserer Family Digitales MV – über regionale Grenzen hinaus. Über 3.000 Teilnehmende haben in diesem Jahr unsere Angebote genutzt. Viele konnten bei uns Orientierung finden, neue Perspektiven entwickeln oder den Mut fassen, Dinge anders zu denken und zu machen. Wir sagen Danke – für Vertrauen, Offenheit und Zusammenarbeit.Mit Haltung, Neugier und einer guten Portion Gelassenheit blicken wir nach vorn. Unser Jahr in Bildern Wem Worte allein nicht reichen:👉 Unser Jahresrückblick als Film zeigt Eindrücke, Begegnungen und Momente dieses Jahres. Wir freuen uns auf 2026.Und darauf, gemeinsam weiter Zukunft zu gestalten. Beitrag für digitales MV Jahresrückblick 2025 Digitales MV – Innovation gemeinsam gestalten 2025 war ein Jahr der Bewegung, der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Lernens.Im Digitalen MV haben wir Innovation nicht isoliert gedacht, sondern als vernetztes Zusammenspiel von Menschen, Organisationen, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft. Einer der zentralen Orte dieses Wirkens war das Digitale Innovationszentrum Wismar, der InnovationPort. Räume für Umsetzung und Orientierung Das Digitale Innovationszentrum Wismar war auch in diesem Jahr ein offener Anlaufpunkt für digitale Fragestellungen. In Sprechstunden, Coachings und der Projektbegleitung wurden Teams aus Kommunen, Unternehmen und Institutionen dabei unterstützt, digitale Herausforderungen strukturiert anzugehen – von neuen Arbeits- und Führungsmodellen bis hin zu agilen Prozessen und zeitgemäßen Formen der Zusammenarbeit. Dabei ging es nicht um schnelle Lösungen, sondern um tragfähige Wege in einem zunehmend komplexen digitalen Alltag. Innovation als kontinuierlicher Prozess In Workshops zu Megatrends und im Future-Management wurde deutlich: Innovation ist kein Projekt mit Enddatum. Sie lebt vom stetigen Wechsel zwischen Ideen entwickeln, ausprobieren, testen, weiterentwickeln und erneuern.Gerade im Spannungsfeld zwischen Tagesgeschäft und Zukunftsfragen braucht es Formate, die diesen Prozess bewusst ermöglichen. Das Digitale Innovationszentrum Wismar schafft hierfür Räume, Methoden und Strukturen – praxisnah und anschlussfähig für den Arbeitsalltag. Gründungen, Community und gegenseitige Unterstützung Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Begleitung von Gründungsteams. Viele Vorhaben konnten weiterentwickelt, geschärft und professionalisiert werden.Ergänzt wurde dies durch Community-Formate, in denen sich Teams gegenseitig unterstützen, Erfahrungen teilen und voneinander lernen. So entsteht ein wachsendes Netzwerk, das Innovation gemeinsam trägt. Lernen aus der Praxis Regelmäßige Hands-on-Workshops und Seminare mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis machten digitale Themen greifbar und anwendbar.Zusätzlich wurden offene Formate etabliert, die den Austausch zu konkreten technischen Fragestellungen fördern und den schnellen Wandel der digitalen Welt gemeinsam einordnen. Regionale Highlights mit überregionaler Strahlkraft Zu den Höhepunkten des Jahres zählten zwei regionale Innovationskonferenzen, die Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammenbrachten.Besondere Aufmerksamkeit erhielt zudem die Innovationskonferenz im Themenfeld Luft- und Raumfahrt, die die Arbeit im ESA BIC Northern Germany sichtbar machte und Perspektiven für weitere Förderungen eröffnete. Ein weiteres Highlight war der dreitägige MAKEathon zur Informationslogistik in Wismar, bei dem in kurzer Zeit überraschend weit entwickelte Lösungsansätze entstanden sind. Diese Ergebnisse werden 2026 gemeinsam mit relevanten Stakeholdern weiter diskutiert und vertieft. Strategisch verankert, regional vernetzt Begleitet wird die Arbeit des Digitalen Innovationszentrums Wismar durch einen regionalen Beirat, der strategische Perspektiven einbringt, Impulse setzt und zur Weiterentwicklung des Standortes beiträgt. Ein starkes Jahr – ein gemeinsamer Ausblick Über 3.000 Teilnehmende haben 2025 Angebote des Digitalen Innovationszentrums Wismar genutzt. Viele fanden hier Orientierung, neue Perspektiven oder den Mut, digitale Veränderung aktiv anzugehen. Das Digitale MV dankt allen Beteiligten für Vertrauen, Engagement und Zusammenarbeit.Mit Neugier, Vernetzung

Zukunft der Innenstadt: Wismar setzt auf smartes Informationsmanagement

Wie schaffen wir eine schlaue Informationslogistik für unsere Hansestadt? In einer Zeit von MultiChannels, personalisierten Algorithmen und einer überbordenden Informationsflut ist es längst nicht mehr sicher, dass städtische Informationen dort ankommen, wo sie sollen: bei unseren Bürger:innen. Der Bedarf ist groß – und genau deshalb haben wir uns bewusst gegen einen klassischen Hackathon entschieden und für ein Format, das tiefer geht. Vier Gruppen, ein Ziel: Zielgruppen wirklich verstehen Beim MAKEATHON 2025 haben wir uns intensiv in die Bedürfnisse der Menschen hineingearbeitet, die Informationen geben – und derjenigen, die Informationen benötigen. Hierfür haben wir vier Gruppen gebildet, die jeweils eine klar definierte Nutzergruppe in den Fokus nahmen: Besonders spannend:Die IT-Gruppe verstand sich als übergeordnete Klammer, die sich während des gesamten Prozesses eng mit allen Teams austauschte. So entstanden tiefe Bedarfsanalysen und Lösungsansätze, die nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern aus der Realität der Menschen heraus gedacht wurden. Impulsstark gestartet – mutig präsentiert Der MAKEATHON 2025 startete mit starken Impulsen und fundiertem Fachinput.Ein herzliches Dankeschön an: Sie alle haben eindrucksvoll aufgezeigt, wie moderne IT-Lösungen entwickelt werden können. Drei Tage lang arbeiteten die Teams intensiv und wurden durch unsere InnovationPort-Crew fachlich, didaktisch und methodisch eng begleitet. Damit wurde der MAKERTORN gleichzeitig auch zu einer Fortbildung im modernen Innovationsmanagement – inklusive Design Thinking, agilen Methoden und kreativer Tools. Das große Finale: Anders denken, anders aussehen Am Freitag stand das Finale an – und wir wollten bewusst anders sein.Nicht, weil Karneval war.Sondern weil Mut manchmal bedeutet: Die Teams haben diesen Spirit aufgenommen und Präsentationen geschaffen, die weit über PowerPoint hinausgehen:energetisch, mutig, kreativ, voller Input und Herzblut. Und die Jury?Begeistert.Fast schon Standing Ovations. Warum?Weil es nicht darum ging, wer gewinnt – sondern was wir gemeinsam gewinnen.Beim MAKERTORN gibt es keine Plätze 1–2–3.Es gibt Erkenntnisse, Wertschätzung und Applaus für alle. Danke – und wie es weitergeht Ein großes Dankeschön geht an unsere Praxispartner, Expert:innen und die Jury, die diese drei Tage begleitet und unterstützt haben. Die Ergebnisse fließen nun in die weitere strategische Arbeit ein.Es wird eine Arbeitsgruppe geben.Und wir bleiben dran – im Maschinenraum, mit Mut, Kreativität und dem festen Willen, die Informationslogistik in Wismar weiterzudenken. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Ein ausführlicher Rückblick folgt in Kürze. Bis dahin, sieh` Dir die Bilder der 3 Tage an. Galerie