Fly & Surv im InnovationPort: Ein inspirierender Auftakt für die Community 2026 

Mit unserem ersten Fly & Surv in diesem Jahr ist der InnovationPort Wismar gemeinsam mit seiner Community kraftvoll ins neue Jahr gestartet. Das Format steht für offenen Austausch, frische Ideen und echte Begegnungen – und genau das war an diesem Abend deutlich spürbar.  Im Mittelpunkt stand ein besonderer Gast: Lisa Haus, seit Kurzem Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Schwerin, die wir als Podiumsgast begrüßen durften.   Neue Perspektiven für Wirtschaft und Gründungen  In einem über einstündigen Gespräch ging es um viele Facetten: um den persönlichen Werdegang von Lisa Haus, ihre Erfahrungen aus ihrer bisherigen Arbeit und ihre ersten Eindrücke in Mecklenburg-Vorpommern. Lisa Haus bringt mehr als zwölf Jahre Erfahrung aus der IHK-Welt mit und war zuvor stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Rheinhessen. Als Bildungswissenschaftlerin verbindet sie strategisches Denken, Interessenvertretung und den Blick auf Zukunftsthemen der Wirtschaft.   Das Gespräch war geprägt von Offenheit, gegenseitiger Wertschätzung und einem klaren Blick nach vorn. Schnell wurde deutlich:  Viele Herausforderungen für Unternehmen und Gründende sind bekannt – doch ebenso groß ist der gemeinsame Wille, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.  Ein zentraler Punkt: Unternehmertum braucht nicht nur gute Förderprogramme oder politische Rahmenbedingungen. Es braucht vor allem Orte der Begegnung.  Räume, in denen Menschen sich treffen. Formate, die Austausch ermöglichen. Moderation, die Perspektiven zusammenbringt.  Genau dafür steht der InnovationPort – und genau das wurde an diesem Abend intensiv genutzt.  Flächenland mit kurzen Wegen  Besonders spannend war auch der Blick von außen.  Lisa Haus kommt aus Rheinhessen und konnte daher einen frischen Vergleich zwischen Regionen ziehen. Dabei fiel ein Satz, der vielen im Raum im Gedächtnis bleiben wird:  „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Flächenland mit weiten Flächen – aber kurzen Wegen.“  Ein treffendes Bild für das, was viele hier täglich erleben: Man kennt sich, man findet schnell zueinander – und wenn Menschen miteinander sprechen, entstehen Lösungen.  Sichtbarkeit für den Standort  Ein Thema zog sich wie ein roter Faden durch den Abend:  Mecklenburg-Vorpommern verfügt über viele starke Unternehmen, spannende Innovationen und engagierte Gründerinnen und Gründer.  Doch diese Geschichten müssen noch sichtbarer erzählt werden – regional, national und international.  Denn nur wenn wir zeigen, was hier entsteht, können wir auch Fachkräfte gewinnen, Kooperationen anstoßen und neue Ideen anziehen.  Zwei Pitches, die begeisterten  Natürlich gehörte auch die PitchBühne wieder zum Abend – ein fester Bestandteil des Fly & Surv Formats.   Zwei Projekte stellten ihre Ideen vor:  Anja Rühlemann präsentierte ihr entstehendes Angebot für Unternehmen, das sich mit Mitarbeiterzufriedenheit und emotionaler Begleitung im Arbeitskontext beschäftigt. Ziel ist es, frühzeitig Entwicklungen wie innere Kündigung zu erkennen und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Teams langfristig zu stärken. Mehr Informationen: www.puls-der-seele.de  Außerdem stand Mathis Schreier erneut auf unserer PitchBühne – mit seiner Idee für nachhaltige Zelte.  Die Begeisterung im Raum war spürbar: zahlreiche Fragen, Ideen und Empfehlungen aus der Community zeigten, wie wertvoll diese gemeinsame Denkarbeit ist.  Wir sind sicher: Von dieser Idee werden wir noch mehr hören.  Wenn Community wächst  Neben Podium und Pitches war eines besonders schön zu beobachten:  Die Community wächst zusammen.  Gründerinnen und Gründer, Unternehmerinnen und Unternehmer, technikaffine Nerds, Kreative und Menschen aus Wissenschaft und Institutionen kamen miteinander ins Gespräch.  Genau diese Mischung macht das Format so besonders.  Einladung an alle, die etwas bewegen wollen  Ob Unternehmer:in, Gründer:in oder jemand mit einer Idee – die Türen des InnovationPorts stehen offen.  Wer unternehmerisch denkt, Kooperationen sucht oder mit Wissenschaft zusammenarbeiten möchte, ist herzlich eingeladen, die Angebote der IHK zu Schwerin und des InnovationPorts zu nutzen.  Gemeinsam entstehen hier Räume für Austausch, Inspiration und Umsetzung.  Das nächste Fly & Surv kommt  Weiter geht es am 24. Juni.  Dann verwandelt sich der InnovationPort in eine besondere Sommerlocation: Das nächste Fly & Surv wird unser Sommerfest – mit neuen Impulsen, Überraschungen und natürlich viel Raum für Austausch.  Wir freuen uns schon jetzt auf euch.

Wissenschaft trifft Wirtschaft 2026 

3. Fachkonferenz im InnovationPort: Wenn aus Begegnung Kooperation wird  Was passiert, wenn Wissenschaftler:innen, Unternehmer:innen, Netzwerke und Förderakteure nicht nebeneinandersitzen, sondern miteinander arbeiten?   Dann entstehen Ideen mit Umsetzungskraft. Dann entstehen Partnerschaften. Dann entsteht Innovation, die wirkt.  Am 24. Februar 2026 fand die 3. Fachkonferenz „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ im InnovationPort statt. Das Event wurde in Kooperation mit der Hochschule Wismar, der IHK zu Schwerin und dem Open Factory Campus organisiert.    Über 80 Teilnehmende, zehn kompakte Pitches à acht Minuten, intensive Austauschphasen und eine spürbare Aufbruchsstimmung prägten den Tag.  Bereits in der offiziellen Eröffnung wurde deutlich, worum es geht: angewandte Forschung, unternehmerische Praxis und strategische Förderperspektiven zusammenzuführen.  Offizielle Eröffnung – Wissenschaft, Wirtschaft und Land im Dialog  Prof. Dr. Daniela Schwerdt, Prorektorin der Hochschule Wismar, ordnete die Konferenz in die strategische Entwicklung der Hochschule als Transferhochschule ein. Ihr Beitrag unterstrich die Rolle der Hochschule als starke Partnerin für Wirtschaft, Region und Innovation.   Ronny Freitag, Vizepräsident der IHK zu Schwerin, brachte die Perspektive der Wirtschaft ein: Fachkräftesicherung, Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands und die konkrete Erwartungshaltung an Kooperationen mit Hochschulen.   Ralf Svoboda vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern eröffnete den strategischen Blick auf Innovationspolitik und Förderlandschaft im Land   Sein Impuls machte deutlich: Technologie- und Innovationsförderung bleibt ein zentrales Zukunftsthema – mit positiven Entwicklungsperspektiven.  Pitch-Block I  Mensch · Gesundheit · Alltagstechnologien  Prof. Dr. Volker Grienitz, Professor für Informationsmanagement – Digitalisierung und Gesellschaft, Wirtschaftsinformatik, Fakultät Wirtschaft, Institut für Angewandte Medizintechnik, Hochschule Wismar  Digitalisierung und Automatisierung der Pflege im ländlichen Raum  Im PflegeLab werden digitale Pflegekonzepte in einem realen Reallabor und virtuellen Pflegeheim erprobt: Sensorik, KI, AR/VR und Robotik werden zu skalierbaren, datensicheren und marktfähigen Lösungen integriert. Der Fokus liegt klar auf Transfer – von der Forschung in konkrete Produkte und Geschäftsmodelle im Gesundheitssektor.  Prof. Dr. Olaf Simanski, Professor, Institut für Angewandte Medizintechnik, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Hochschule Wismar  Intelligente Sensorsysteme im Alltag Kontaktlose Vitaldatenerfassung, kamerabasierte Sturz- und Ganganalyse: Medizintechnik wird unsichtbar und zugleich intelligenter. Die vorgestellten Systeme eröffnen neue Anwendungsfelder im Bereich Ambient Assisted Living und stationärer Pflege – mit großem Potenzial für Pilotprojekte und Kooperationen.  Herwig Fölster, radigile.net Unternehmensberater/Prozessdigitalisierung und Team Performance Coaching Innovation und Problemlösung in Stunden statt Wochen  Mit einem vollständig digitalisierten Design-Thinking-Prozess und KI-Coach werden Ideen nicht nur dokumentiert, sondern direkt in automatisierbare Prozessmodelle überführt. Ergebnis: drastisch verkürzte Innovationszyklen, gesichertes Prozesswissen und konkrete Pilotprojekte mit wissenschaftlicher Begleitung.  Sylvio Brauns, Ausbilder Fachbereich Farbe und Gestaltung, Digitale und hybride Lehrformate, Handwerkskammer Schwerin, Digitalisierungsbotschafter  CraftCoach & CraftLab – Bildung neu denken Mit dem CraftCoach-Konzept und dem CraftLab – dem ersten Innovationsraum einer Handwerkskammer – entsteht ein bundesweit beachtetes Modell für praxisnahe, digitale und hybride Ausbildung. Ziel ist es, Lernprozesse adaptiv, selbststeuernd und zukunftsorientiert zu gestalten – ein starker Impuls für Fachkräftesicherung und Bildungsinnovation.  Pitch-Block II  Nachhaltigkeit · Ressourcen · Bau · Kreisläufe  Prof. Martin Wollensak, Professor, Hochschule Wismar Fakultät Gestaltung, Fachbereich Architektur, nachhaltiges Bauen, Bauen im Bestand   Zukunft Planen und Bauen: nachhaltig. zirkulär. digital.  Ob „Allianz für Nachhaltiges Bauen MV“, „FutureBalticBauhaus“ oder „Mittelstand-Digital Zentrum Rostock“ – der Beitrag zeigte, wie Bauwirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam neue Standards entwickeln. Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung werden hier strategisch verbunden.  Mathis Schreier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Design (Produktdesign / Schmuckdesign), Hochschule Wismar   Domestizierung des temporären Wohnens  Ein modulares, aufblasbares Zeltsystem als nachhaltige Alternative zu Einweg-Festivalzelten. Das Projekt denkt temporäre Infrastruktur neu – ressourcenschonend, gemeinschaftlich und mit Potenzial für neue Geschäftsmodelle in Event- und Mobilitätsbranchen.  Prof. Dr. Ramona Hülsmann, Hochschule Wismar Fakultät Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik Berufungsgebiet: Verfahrenstechnik, Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung   Reststoffe als Ressource  Reststoffe werden als Rohstoffe der Zukunft gedacht. Der Beitrag skizzierte interdisziplinäre Forschungsansätze zur Umwandlung schwer handhabbarer Reststoffe in nutzbare Materialien – mit Blick auf Klimaschutz, Ressourceneffizienz und zukünftige Drittmittelprojekte.  Dr. Stefan Klebingat, Hochschule Stralsund, Institut für Erneuerbare Energiesysteme (IRES)   OrgWaste2Fuel – Biomethan & Biomethanol aus organischen Reststoffen  Das grenzüberschreitende Projekt in der Euroregion Pomerania zeigt, wie aus Ernteresten und Grünabfällen klimafreundliche Kraftstoffe entstehen. Mit Toolkit und Leitfaden wird der Transfer in Kommunen und Unternehmen praxisnah unterstützt.  Pitch-Block III  Resilienz · Netzwerke · Umsetzung  Svenja Mischur, APT GmbH i. Gr. – Schulungs- und Kompetenzzentrum für Incident Management & Cyberresilienz   Cyberresilienz im Mittelstand  Incident Management wird als lernendes, strategisches System gedacht – jenseits reiner Compliance. Der Beitrag verband regulatorische Anforderungen mit praxisnahen Modellen und eröffnete neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft und Hochschule.  Prof. Dr. Tassilo-Maria Schimmelpfennig, Professor für Fertigungseinrichtungen & Qualitätsmanagement, Hochschule Wismar, Produktionstechnologie-Institut WAVE gGmbH   Aktiv Innovationen gestalten  Regionale und internationale Netzwerke sowie Analyseinstrumente werden gezielt genutzt, um neue F&E-Projekte zu generieren. Besonders produzierende mittelständische Unternehmen profitieren von strukturierter Innovationsbegleitung.  Abschlussimpuls  Andreas Schmidt, Agentur für Technologietransfer und Innovationsförderung GmbH, ATI-GmbH   Von der Idee zum geförderten Projekt  Zum Abschluss führte Andreas Schmidt durch den Lebenszyklus eines Innovationsprojekts – von der ersten Idee bis zum Förderbescheid. Verständlich, praxisnah und mit Blick auf typische Stolpersteine im Förderprozess.  Der Motor hinter dem Format  Das Format war bewusst kompakt: Acht Minuten pro Pitch. Klare Problemstellung. Konkrete Methoden. Und am Ende der zentrale Appell: Wofür suche ich Partner?  Genau hier liegt die Stärke von „Wissenschaft trifft Wirtschaft“.  Innovation entsteht nicht allein im Labor. Nicht allein im Unternehmen. Und nicht allein durch Förderprogramme.  Innovation entsteht, wenn drei Perspektiven zusammenkommen:  Der InnovationPort ist der Ort, an dem dieses Zusammenspiel orchestriert wird.  Fazit: Kontakte, Kooperationen, konkrete Perspektiven  Viele Teilnehmende verließen die Konferenz mit mindestens drei neuen relevanten Kontakten. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen: Aus diesen Gesprächen entstehen echte Projekte und tragfähige Partnerschaften.  Die 3. Fachkonferenz hat erneut bewiesen: Persönliche Begegnung bleibt – gerade in digitalen Zeiten – der Schlüssel für nachhaltige Innovationsprozesse.  Wir freuen uns darauf, die nächsten Erfolgsgeschichten zu begleiten.  Doreen Heydenbluth-Peters, Standortleiterin InnovationPort Wismar  Foto Galerie

Finanzierung und Förderung für Gründungen

Am 19.11.2025 fand im InnovationPort Wismar ein Gründungsworkshop unter Beteiligung der IHK zu Schwerin, des DIZ Rostock, der RSI Hochschule Wismar, der WEMAG sowie der GSA statt. Gründungsinteressierte konnten hier einen umfassenden Einblick gewinnen in Fördermöglichkeiten, Finanzierungswege und die ersten Schritte der Unternehmensgründung. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Clemens Grapentin vom InnovationPort Wismar. In einer praxisnahen und offenen Atmosphäre erhielten die Teilnehmenden wertvolle Hinweise und konkrete Empfehlungen von Expertinnen und Experten aus der Region. Der Vormittag bot zudem viel Raum für Austausch und individuelle Fragen. Die Referent/innen waren: Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig ein gut vernetztes regionales Unterstützungsangebot für den Start in die Selbstständigkeit ist. Alle Referentinnen und Referenten machten deutlich, dass Gründerinnen und Gründer in Mecklenburg-Vorpommern auf starke Partner zählen können. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns auf die Fortsetzung dieser erfolgreichen Reihe. Ihre GSA Sie wollen mehr über die Fördermöglichkeiten der GSA erfahren?  Unter unserer zentralen Telefonnummer +49 385 55775-510 beraten wir Sie gern zu den Förderangeboten der GSA.

Jahresrückblick 2025

Innovation Port – gemeinsam Zukunft gestalten Ein intensives, bewegtes und zugleich sehr erfüllendes Jahr liegt hinter uns.Der Innovation Port war auch 2025 ein offener Raum für Austausch, Lernen und gemeinsames Gestalten – für Menschen, Teams, Organisationen und Ideen aus Stadt, Land, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Begleiten, befähigen, umsetzen In Sprechstunden, individuellen Coachings und der Projektbegleitung haben wir Teams aus Gemeinden, Kommunen, sowie unseren regionalen Unternehmen unterstützt.Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen der digitalen Transformation: neue Tools, neue Führungs- und Arbeitskulturen, strukturierte und agile Arbeitsweisen, veränderte Teamdynamiken sowie neue Abstimmungs- und Entwicklungsprozesse. Unser Anspruch dabei: klar, praxisnah und immer gemeinsam mit den Menschen, die Veränderung konkret gestalten. Innovation als kontinuierlichen Prozess verstehen In unseren Megatrends-Workshops und im Future-Management haben wir gemeinsam mit Teams daran gearbeitet, Innovation dauerhaft in den Arbeitsalltag zu integrieren.Innovation verläuft nicht linear. Sie lebt vom Wechsel zwischen Ideen entwickeln, ausprobieren, testen, weiterentwickeln, wachsen – und auch dem bewussten Wahrnehmen von Stagnation, aus der Neues entstehen kann. Gerade diese experimentelle Phase kommt im Alltag oft zu kurz, weil operative Anforderungen dominieren. Hier setzen wir an: mit Arbeitsweisen und Instrumenten, die Raum schaffen für Reflexion, Erneuerung und mutiges Weiterdenken. Gründungen begleiten – Community stärken Auch in diesem Jahr haben wir zahlreiche Gründungsteams intensiv begleitet – fachlich, strategisch und operativ. Viele Teams sind über erste Prototypen hinausgewachsen und haben ihre Vorhaben weiter geschärft und professionalisiert. Ein besonderer Dank gilt Cora und Clemens, die im Gründungsmanagement mit großer fachlicher Tiefe, Klarheit und Engagement gearbeitet haben. In unseren Buddy-Treffen unterstützen sich die Teams gegenseitig, teilen Erfahrungen und lernen voneinander. So wächst unsere Community stetig – getragen von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung. Lernen aus der Praxis – Hands-on-Formate Ergänzt wird unsere Arbeit durch regelmäßige Hands-on-Workshops und Seminare, die wir gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis umsetzen.Hier werden unterschiedlichste Themen konkret, verständlich und direkt anwendbar vermittelt – Lernen, das wirkt und im Arbeitsalltag ankommt. Digitale Kompetenz gemeinsam weiterentwickeln Aus wiederkehrenden Fragestellungen in unseren Sprechstunden sind neue Formate entstanden: Diese Formate werden maßgeblich von unseren IT-Profis Cedric und Mirko geprägt und kontinuierlich weiterentwickelt. Sie stehen exemplarisch für das, was den Innovation Port ausmacht: Expertise teilen, Wissen öffnen, gemeinsam weiterdenken. Regionale Highlights und starke Netzwerke Zwei regionale Innovationskonferenzen waren erneut besondere Höhepunkte: Ein weiteres Highlight war der dreitägige MAKEathon zur Informationslogistik in Wismar. Hier sind erste belastbare Erkenntnisse und überraschend weit entwickelte Lösungsansätze entstanden. 2026 werden wir diese gemeinsam mit unseren Stakeholdern weiter diskutieren und in die Umsetzung bringen. Strategisch begleitet Ein besonderer Dank gilt unserem Beirat, der uns bei strategischen Fragen, Weichenstellungen und Perspektivwechseln stets klug, kritisch und konstruktiv zur Seite steht. Diese kontinuierliche Begleitung ist ein wichtiger Anker für unsere Arbeit – und gibt uns Rückenwind für neue Wege. Blick nach vorn Mit unserer Lotsin Antje werden wir künftig auch den ländlichen Raum noch stärker erschließen und begleiten.Gleichzeitig bleiben wir eng vernetzt im Digitalen MV und mit unserer Family Digitales MV – über regionale Grenzen hinaus. Über 3.000 Teilnehmende haben in diesem Jahr unsere Angebote genutzt. Viele konnten bei uns Orientierung finden, neue Perspektiven entwickeln oder den Mut fassen, Dinge anders zu denken und zu machen. Wir sagen Danke – für Vertrauen, Offenheit und Zusammenarbeit.Mit Haltung, Neugier und einer guten Portion Gelassenheit blicken wir nach vorn. Unser Jahr in Bildern Wem Worte allein nicht reichen:👉 Unser Jahresrückblick als Film zeigt Eindrücke, Begegnungen und Momente dieses Jahres. Wir freuen uns auf 2026.Und darauf, gemeinsam weiter Zukunft zu gestalten. Beitrag für digitales MV Jahresrückblick 2025 Digitales MV – Innovation gemeinsam gestalten 2025 war ein Jahr der Bewegung, der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Lernens.Im Digitalen MV haben wir Innovation nicht isoliert gedacht, sondern als vernetztes Zusammenspiel von Menschen, Organisationen, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft. Einer der zentralen Orte dieses Wirkens war das Digitale Innovationszentrum Wismar, der InnovationPort. Räume für Umsetzung und Orientierung Das Digitale Innovationszentrum Wismar war auch in diesem Jahr ein offener Anlaufpunkt für digitale Fragestellungen. In Sprechstunden, Coachings und der Projektbegleitung wurden Teams aus Kommunen, Unternehmen und Institutionen dabei unterstützt, digitale Herausforderungen strukturiert anzugehen – von neuen Arbeits- und Führungsmodellen bis hin zu agilen Prozessen und zeitgemäßen Formen der Zusammenarbeit. Dabei ging es nicht um schnelle Lösungen, sondern um tragfähige Wege in einem zunehmend komplexen digitalen Alltag. Innovation als kontinuierlicher Prozess In Workshops zu Megatrends und im Future-Management wurde deutlich: Innovation ist kein Projekt mit Enddatum. Sie lebt vom stetigen Wechsel zwischen Ideen entwickeln, ausprobieren, testen, weiterentwickeln und erneuern.Gerade im Spannungsfeld zwischen Tagesgeschäft und Zukunftsfragen braucht es Formate, die diesen Prozess bewusst ermöglichen. Das Digitale Innovationszentrum Wismar schafft hierfür Räume, Methoden und Strukturen – praxisnah und anschlussfähig für den Arbeitsalltag. Gründungen, Community und gegenseitige Unterstützung Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Begleitung von Gründungsteams. Viele Vorhaben konnten weiterentwickelt, geschärft und professionalisiert werden.Ergänzt wurde dies durch Community-Formate, in denen sich Teams gegenseitig unterstützen, Erfahrungen teilen und voneinander lernen. So entsteht ein wachsendes Netzwerk, das Innovation gemeinsam trägt. Lernen aus der Praxis Regelmäßige Hands-on-Workshops und Seminare mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis machten digitale Themen greifbar und anwendbar.Zusätzlich wurden offene Formate etabliert, die den Austausch zu konkreten technischen Fragestellungen fördern und den schnellen Wandel der digitalen Welt gemeinsam einordnen. Regionale Highlights mit überregionaler Strahlkraft Zu den Höhepunkten des Jahres zählten zwei regionale Innovationskonferenzen, die Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammenbrachten.Besondere Aufmerksamkeit erhielt zudem die Innovationskonferenz im Themenfeld Luft- und Raumfahrt, die die Arbeit im ESA BIC Northern Germany sichtbar machte und Perspektiven für weitere Förderungen eröffnete. Ein weiteres Highlight war der dreitägige MAKEathon zur Informationslogistik in Wismar, bei dem in kurzer Zeit überraschend weit entwickelte Lösungsansätze entstanden sind. Diese Ergebnisse werden 2026 gemeinsam mit relevanten Stakeholdern weiter diskutiert und vertieft. Strategisch verankert, regional vernetzt Begleitet wird die Arbeit des Digitalen Innovationszentrums Wismar durch einen regionalen Beirat, der strategische Perspektiven einbringt, Impulse setzt und zur Weiterentwicklung des Standortes beiträgt. Ein starkes Jahr – ein gemeinsamer Ausblick Über 3.000 Teilnehmende haben 2025 Angebote des Digitalen Innovationszentrums Wismar genutzt. Viele fanden hier Orientierung, neue Perspektiven oder den Mut, digitale Veränderung aktiv anzugehen. Das Digitale MV dankt allen Beteiligten für Vertrauen, Engagement und Zusammenarbeit.Mit Neugier, Vernetzung

Zukunft der Innenstadt: Wismar setzt auf smartes Informationsmanagement

Wie schaffen wir eine schlaue Informationslogistik für unsere Hansestadt? In einer Zeit von MultiChannels, personalisierten Algorithmen und einer überbordenden Informationsflut ist es längst nicht mehr sicher, dass städtische Informationen dort ankommen, wo sie sollen: bei unseren Bürger:innen. Der Bedarf ist groß – und genau deshalb haben wir uns bewusst gegen einen klassischen Hackathon entschieden und für ein Format, das tiefer geht. Vier Gruppen, ein Ziel: Zielgruppen wirklich verstehen Beim MAKEATHON 2025 haben wir uns intensiv in die Bedürfnisse der Menschen hineingearbeitet, die Informationen geben – und derjenigen, die Informationen benötigen. Hierfür haben wir vier Gruppen gebildet, die jeweils eine klar definierte Nutzergruppe in den Fokus nahmen: Besonders spannend:Die IT-Gruppe verstand sich als übergeordnete Klammer, die sich während des gesamten Prozesses eng mit allen Teams austauschte. So entstanden tiefe Bedarfsanalysen und Lösungsansätze, die nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern aus der Realität der Menschen heraus gedacht wurden. Impulsstark gestartet – mutig präsentiert Der MAKEATHON 2025 startete mit starken Impulsen und fundiertem Fachinput.Ein herzliches Dankeschön an: Sie alle haben eindrucksvoll aufgezeigt, wie moderne IT-Lösungen entwickelt werden können. Drei Tage lang arbeiteten die Teams intensiv und wurden durch unsere InnovationPort-Crew fachlich, didaktisch und methodisch eng begleitet. Damit wurde der MAKERTORN gleichzeitig auch zu einer Fortbildung im modernen Innovationsmanagement – inklusive Design Thinking, agilen Methoden und kreativer Tools. Das große Finale: Anders denken, anders aussehen Am Freitag stand das Finale an – und wir wollten bewusst anders sein.Nicht, weil Karneval war.Sondern weil Mut manchmal bedeutet: Die Teams haben diesen Spirit aufgenommen und Präsentationen geschaffen, die weit über PowerPoint hinausgehen:energetisch, mutig, kreativ, voller Input und Herzblut. Und die Jury?Begeistert.Fast schon Standing Ovations. Warum?Weil es nicht darum ging, wer gewinnt – sondern was wir gemeinsam gewinnen.Beim MAKERTORN gibt es keine Plätze 1–2–3.Es gibt Erkenntnisse, Wertschätzung und Applaus für alle. Danke – und wie es weitergeht Ein großes Dankeschön geht an unsere Praxispartner, Expert:innen und die Jury, die diese drei Tage begleitet und unterstützt haben. Die Ergebnisse fließen nun in die weitere strategische Arbeit ein.Es wird eine Arbeitsgruppe geben.Und wir bleiben dran – im Maschinenraum, mit Mut, Kreativität und dem festen Willen, die Informationslogistik in Wismar weiterzudenken. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Ein ausführlicher Rückblick folgt in Kürze. Bis dahin, sieh` Dir die Bilder der 3 Tage an. Galerie

Rückblick – Regionalkonferenz 2025 Gemeinsam Impulse aus MV für Luft- und Raumfahrt – Perspektiven eröffnen & gestalten

Zukunft entsteht durch Zusammenarbeit – dieses Motto war auf der Regionalkonferenz 2025 in Wismar nicht nur ein Leitgedanke, sondern wurde auf allen Ebenen spürbar. Forscher:innen, Unternehmensvertreter:innen, Gründer:innen, Studierende und Entscheidungstragende aus der Politik kamen zusammen, um sich über aktuelle technologische Entwicklungen, konkrete Innovationsprojekte und gemeinsame Perspektiven in der Luft- und Raumfahrtbranche in Mecklenburg-Vorpommern auszutauschen. Die Veranstaltung bot nicht nur spannende Vorträge und Panels, sondern ermöglichte durch interaktive Technologiedemonstrationen und gezielte Netzwerkformate einen besonders praxisnahen Zugang zu Zukunftsthemen. Begrüßung und Eröffnung Der offizielle Start der Konferenz erfolgte durch Prof. Dr. Wiegand-Hoffmeister, Rektor der Hochschule Wismar. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung universitärer Forschung für die Innovationsentwicklung in der Region hervor. Daran anschließend übermittelte Eva-Maria Flick vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV ein Grußwort der Landesregierung. Sie betonte den hohen Stellenwert von Technologie- und Fachkräfteförderung für die Zukunftsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns und lobte die Hochschule Wismar als Leuchtturm für angewandte Wissenschaften. Ein Jahr ESA BIC MV: Status, Wirkung und Perspektiven Im ersten Podium unter dem Titel „Ein Jahr ESA BIC in MV – Rückblick & Ausblick“ reflektierten Dr. Dorothee Wetzig (IHK zu Schwerin), Holger Oelze (ZARM Technik AG / AVIASPACE Bremen) und Dominik Paa (ESA BIC Koordinator für Norddeutschland) die Rolle des ESA Business Incubation Centre. Die Diskussion unter Moderation von Doreen Heydenbluth-Peters zeigte eindrucksvoll, wie das Programm Start-ups im Bereich Raumfahrttechnologie gezielt unterstützt, vernetzt und beschleunigt. Besonders hervorgehoben wurden konkrete Gründungsbeispiele aus der Region sowie die langfristige strategische Bedeutung des ESA BIC MV für die wirtschaftliche Entwicklung. Panel 1: Technologischer Fortschritt aus Forschung und Praxis Das erste Fachpanel lieferte faszinierende Einblicke in aktuelle Innovationsprojekte: FERCHAU GmbH präsentierte mit der „LiquiDrone“ eine auf flüssigem Wasserstoff basierende Drohne, die mit einer beeindruckenden Flugzeit von zehn Stunden neue Einsatzmöglichkeiten in Zivilluftfahrt und Infrastrukturüberwachung erschließt. Orbit Recycling stellte seine Forschung zur Wiederverwertung von Weltraumschrott für den Aufbau von Infrastruktur auf dem Mond vor und gab Einblick in die eigene Regolith-Testanlage in Rostock-Laage. Prof. Dr. Schimmelpfennig von der Hochschule Wismar führte in die Arbeit des ProTecWAVE Forschungszentrums ein, das sich auf Hightech-Verfahren zur Präzisionsbearbeitung spezialisiert hat. NEW AIM3D demonstrierte anhand industrieller Anwendungsbeispiele, wie granulatbasierter 3D-Druck die Herstellungskosten von Raumfahrtkomponenten drastisch senken kann. Mittagspause mit Networking, Ausstellungen und VR-Erlebnis Die Mittagspause war mehr als nur ein kulinarisches Intermezzo. Sie wurde zur aktiven Austauschplattform: Forschende diskutierten mit Start-ups, Gründer:innen vernetzten sich mit potenziellen Partnern und Studierende kamen mit künftigen Arbeitgebern ins Gespräch. Besonders aufmerksamkeitsstark war das omnidirektionale Laufband von Xelerate VR, das nicht nur ausgestellt, sondern auch direkt ausprobiert werden konnte. Das immersive Erlebnis faszinierte und wurde zum Gesprächsthema unter Technikaffinen. Panel 2: Start-up-Präsentationen aus dem ESA BIC MV Im zweiten Fachblock standen junge Unternehmen und ihre Innovationen im Mittelpunkt: elementarhy GmbH arbeitet an einer revolutionären Wasserstofftechnologie mit speziellen MEAs (Membran-Elektroden-Einheiten), die besonders leicht, langlebig und ressourcenschonend sind. Erste Tests erfolgten sogar unter Mikrogravitation. JDS GmbH stellte ihre hochresiliente GNSS-Messstation vor, die gegen Spoofing und Jamming immunisiert ist und z. B. in Häfen und kritischer Infrastruktur Anwendung finden kann. Xelerate VR überzeugte nicht nur mit einem Pitch, sondern ermöglichte gleich vor Ort ein aktives Erlebnis ihrer Trainingsplattform auf Basis eines omnidirektionalen Laufbands. PurgeFlow präsentierte ein automatisiertes Formiergassystem, das besonders bei der Verarbeitung von Titan und Aluminium perfekte Schweißnähte ermöglicht – essenziell für den Einsatz in Luft- und Raumfahrt. Coher Sense UG beeindruckte mit kompakten optischen Sensoren zur Laserüberwachung in Quantencomputern, die hochpräzise und skalierbar sind. Xelerate VR live erleben: Technik, die bewegt Ein absolutes Highlight des Tages war die Technologie von Xelerate VR. Das VR-Laufband ermöglichte eine intuitive Bewegungserfassung in virtuellen Räumen und war sowohl für Gaming als auch für sicherheitskritische Trainingsszenarien (z. B. Feuerwehr, Polizei, Astronauten) von Interesse. Besucher:innen konnten sich vor Ort direkt davon überzeugen, wie immersiv und realitätsnah sich künftige Simulationen gestalten lassen. Diese Technologie wurde nicht nur als Erlebnis, sondern auch als wertvolle Zukunftsanwendung diskutiert. Abschlusspodium: Reflexion und strategischer Ausblick Im letzten Programmpunkt reflektierten Sher, Wetzig, Paa und Oelze die Ergebnisse der Konferenz. Moderiert von Doreen Heydenbluth-Peters wurden konkrete Vorschläge zur weiteren Vernetzung forschungsaffiner KMU diskutiert. Themen wie Zugang zu Fördermitteln, Standortvernetzung und Nachwuchsförderung spielten dabei eine zentrale Rolle. Es wurde deutlich: Der Innovationsstandort MV ist auf einem guten Weg, braucht aber kontinuierliche Unterstützung und gezielte Plattformen wie diese Konferenz. Fazit: Innovationskultur live erleben und mitgestalten Die Regionalkonferenz 2025 zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Region schlummert. Studierende erhielten nicht nur Einblicke in aktuelle Projekte, sondern konnten direkt Kontakte zu Industrie, Forschung und Gründungsszene knüpfen. Technologien wurden nicht abstrakt vorgestellt, sondern praktisch demonstriert und kritisch diskutiert. Die Kombination aus Input, Austausch und Erlebnischarakter machte die Konferenz zu einem wertvollen Format für alle, die an der Zukunft von Technologie und Gesellschaft aktiv mitwirken wollen.

Wenn Nachfolge auf Gründung trifft: Fly & Surv Spezialabend im InnovationPort

Am 18. Juni 2025 öffnete der InnovationPort Wismar erneut seine Türen für eine besondere Community: Gründer:innen, Nachfolger:innen und wirtschaftlich interessierte Akteur:innen der Region trafen sich zur Sonderausgabe von Fly & Surv. Unter dem Titel „Wenn Nachfolge auf Gründung trifft“ widmete sich das Event einem hochaktuellen Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt – der Übergabe und Neuerschaffung von Unternehmen im Kontext strukturellen Wandels. Die Veranstaltung fand in enger Zusammenarbeit mit der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft e.V. (WWG) statt, die nicht nur konzeptionell, sondern auch operativ und kulinarisch entscheidend zum Erfolg des Abends beitrug. Impulse, Synergien und neue Perspektiven Die Eröffnung durch Doreen Heydenbluth-Peters (InnovationPort) und Jörg Denecke (WWG) setzte gleich zu Beginn ein klares Signal: Unternehmensnachfolge darf nicht losgelöst von Gründung gedacht werden. Beide Prozesse sind Teil eines Kontinuums, in dem Wissen, Verantwortung und Innovationskraft weitergegeben werden. Besonders betont wurde, wie wertvoll es ist, wenn junge Gründungsideen auf bestehende Unternehmensstrukturen treffen – und daraus Neues entsteht. Das Event war so konzipiert, dass es nicht nur Information, sondern auch echte Begegnung ermöglichte. In einem lockeren, aber strukturierten Rahmen wurde ein Raum für Inspiration, interdisziplinären Austausch und Erfahrungsweitergabe geschaffen. Dass dies gelungen ist, bestätigten zahlreiche Gespräche und Rückmeldungen im Verlauf des Abends. Fachimpulse aus erster Hand Im Zentrum des Abends stand ein praxisnahes Podiumsgespräch, das zentrale Herausforderungen, Strategien und Lösungsansätze in der Unternehmensnachfolge thematisierte. Drei ausgewiesene Experten gewährten pointierte Einblicke in ihre jeweiligen Arbeitsbereiche: „Es gibt über 1500 Unternehmen in MV, die akut eine Nachfolge suchen.“ — Frank Bartelsen, Nachfolgezentrale MV Die Beiträge des Podiums machten eines besonders klar: Unternehmensnachfolge ist keine reine Verwaltungsaufgabe – sie ist ein Prozess mit emotionaler, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Tragweite. Gründungspitches mit persönlichem Tiefgang Im Anschluss wechselte das Format in den interaktiven Modus: Zwei Gründerinnen präsentierten ihre ganz eigenen Wege ins Unternehmertum. Rike Bellmann (Grevesmühlen) und Svenja Mischur zeigten in jeweils kurzen, persönlichen Pitches, welche Gründungsidee sie verfolgen und wie weit sie damit sind. Community-Dialog in Kleingruppen Nach den Impulsen verlagerte sich der Schwerpunkt auf den offenen Austausch. In Kleingruppen diskutierten Vertreter:innen aus Wirtschaft, Netzwerken und Institutionen gemeinsam mit den Teilnehmenden zentrale Fragestellungen: Welche Unterstützungsformate werden gebraucht? Wie kann das Matching zwischen Nachfolger:innen und Unternehmer:innen in der Praxis gelingen? Und was können regionale Netzwerke konkret leisten, um unternehmerisches Engagement zu fördern? Diese Dialogform ermöglichte einen niederschwelligen Zugang zum Thema Nachfolge und Gründung, förderte den Wissenstransfer und schuf gleichzeitig Raum für neue Partnerschaften. Viele der Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen, konkrete Fragen zu stellen oder eigene Erfahrungen einzubringen. InnovationPort-Rundgang & informelles Networking Gegen 18:45 Uhr begann der gemeinsame Rundgang durch den InnovationPort. In Kleingruppen erkundeten die Gäste die verschiedenen Räume und Stationen. Dabei entstanden spontane Gespräche, neue Bekanntschaften und vertiefte Einsichten in das Ökosystem des Standorts. Abgerundet wurde der Abend durch einen entspannten Ausklang bei Abendimbiss und Getränken. Die offene Atmosphäre förderte informelles Networking, und viele Gespräche wurden in entspannter Stimmung weitergeführt. Besonders positiv aufgenommen wurde die Mischung aus Programmstruktur und Raum zur freien Begegnung – ein Format, das laut Rückmeldung vieler Gäste zur Wiederholung einlädt. Ausblick: Nächste Termine & Formate Bereits jetzt blickt das Team des InnovationPorts gemeinsam mit der WWG auf die kommenden Veranstaltungen: Beide Formate greifen das Prinzip interaktiver Community-Abende auf und werden gezielt weiterentwickelt, um aktuellen Fragestellungen im Innovationskontext zu begegnen.

Partnertag an der Hochschule Wismar

Am 21.05.2025 durften wir an der Hochschule Wismar zu Gast sein und dort einen bestens organisierten Partnertag erleben. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und wir verbrachten gemeinsam interessante Stunden, die viel Input lieferten und gleichzeitig Raum für Netzwerken ließen. Vielen Dank an die Hochschule Wismar für diesen informativen, abwechslungsreichen Tag.  Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Rektor der Hochschule, Herrn Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister und Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung MV stellte Prorektorin Frau Prof. Dr. Daniela Schwerdt die Hochschule Wismar näher vor und Doreen Heydenbluth-Peters zeigte auf, was in den Digitalen Innovationszentren, insbesondere regional passend im InnovationPort für tolle Formate und Unterstützung angeboten werden. Hier zeigte sich auch, wie gut das Miteinander der örtlichen Akteure funktioniert und wie bereichernd das Miteinander ist.   mehr Erfahren auf ditales MV

Die erste WebseitenWerkstatt im InnovationPort – Ein inspirierender Auftakt

Am gestrigen Abend öffnete der InnovationPort zum ersten Mal die Türen für die neue Veranstaltungsreihe „WebseitenWerkstatt“. Ziel des Formats ist es, interessierten Menschen – unabhängig von Vorkenntnissen – Unterstützung und Orientierung rund um das Thema Website-Erstellung zu bieten. Die Werkstatt soll ein Ort des Austauschs, der Inspiration und des gemeinsamen Lernens sein, in dem konkrete Fragen beantwortet und praktische Hilfestellungen gegeben werden. Veranstaltungsüberblick Die erste Sitzung der WebseitenWerkstatt fand am Mittwoch, den 4. Juni 2025, von 16 bis 20 Uhr im InnovationPort statt. Insgesamt vier Teilnehmende fanden sich ein, um gemeinsam mit dem Veranstalter in die Welt der Website-Erstellung einzutauchen. Eingeladen waren alle, die Fragen zu Websites haben – vom völligen Einsteiger bis hin zu Personen mit spezifischen Problemen oder Optimierungsvorhaben. Der Ablauf des ersten Abends Der Abend begann mit einer offenen Runde, in der jede:r Teilnehmer:in die Möglichkeit hatte, eigene Fragestellungen einzubringen. Von grundsätzlichen Überlegungen wie „Welche Plattform eignet sich für mich?“ bis hin zu technischen Fragen zur Umsetzung – der Raum für individuelle Anliegen wurde gut genutzt. Themenschwerpunkt des Abends Im Mittelpunkt stand an diesem ersten Abend das Thema: Wie kann man schnell und effizient mit Hilfe von KI eine eigene Website erstellen? Gemeinsam wurden verschiedene Tools vorgestellt und deren Funktionsweise demonstriert. Ziel war es, Hemmschwellen abzubauen und einfache, aber wirkungsvolle Wege aufzuzeigen, wie man mit wenig Aufwand zu professionellen Ergebnissen kommen kann. KI-gestützte Website-Erstellung – Ein Überblick Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Webseitengestaltung eröffnet neue Möglichkeiten – vor allem für Einsteiger:innen. Anstatt mühsam Layouts zu planen oder HTML zu lernen, können moderne Tools dank KI in kürzester Zeit automatisch Vorschläge für Designs, Inhalte und Seitenstrukturen liefern. Dadurch wird die Hürde für den Start erheblich gesenkt, ohne dass die Qualität darunter leidet. Tools wie Wix ADI, IONOS Website Builder oder KI-Plugins für WordPress ermöglichen eine intuitive Bedienung: Der Nutzer beantwortet ein paar Fragen – und schon steht ein erster Entwurf. Im Workshop zeigte sich schnell, wie beeindruckend schnell und individuell die Ergebnisse sein können. Vergleich der gängigen Plattformen Um ein Gespür für die Werkzeuge zu bekommen, wurden im Workshop mehrere Plattformen anhand konkreter Kriterien verglichen: Benutzerfreundlichkeit, Designfreiheit, Skalierbarkeit, Preisstruktur und der Grad an KI-Unterstützung. Dabei wurde deutlich, dass es kein „one-size-fits-all“-System gibt. Die Wahl hängt stark von den individuellen Zielen und dem gewünschten Funktionsumfang ab. Im Folgenden ein Überblick über die Vor- und Nachteile der bekanntesten Anbieter. Wix Wix zählt zu den beliebtesten Plattformen für Website-Baukästen – besonders unter Einsteiger:innen. Ein zentrales Highlight ist „Wix ADI“ (Artificial Design Intelligence), das auf Basis weniger Angaben automatisch ein Design entwirft und Inhalte vorschlägt. Im Workshop beeindruckte die intuitive Oberfläche, die vielen Designvorlagen und die schnelle Umsetzung. Besonders für kleine Unternehmen, Selbstständige oder private Projekte eignet sich Wix hervorragend. Der Editor ist visuell aufgebaut, es sind keine Programmierkenntnisse nötig und auch das Hosting ist inklusive. IONOS IONOS punktet vor allem mit seinem umfangreichen Support-Angebot, deutschsprachiger Benutzerführung und attraktiven Einstiegspreisen. Der Website-Builder richtet sich vor allem an Selbstständige und kleine Unternehmen, die Wert auf Erreichbarkeit und Datenschutz legen. In der WebseitenWerkstatt zeigte sich, dass IONOS eine solide, pragmatische Lösung darstellt, bei der man Schritt für Schritt durch die Erstellung geführt wird. Zwar ist die Gestaltung etwas eingeschränkter als bei Wix, dafür gibt es professionelle E-Mail-Adressen, Sicherheitsfeatures und telefonischen Support. WordPress WordPress ist mit Abstand die flexibelste Plattform – allerdings auch die komplexeste. Im Workshop wurde deutlich: Wer maximale Freiheit in Gestaltung und Funktionalität sucht, ist hier richtig – sollte aber bereit sein, sich in die Materie einzuarbeiten. Dank zahlreicher Plugins wie Elementor oder KI-basierter Tools lassen sich auch hier automatisierte Inhalte und Designs erzeugen. Besonders für Agenturen, Blogger oder ambitionierte Projekte eignet sich WordPress hervorragend. Voraussetzung ist jedoch ein grundlegendes technisches Verständnis. Weitere Anbieter im Vergleich Neben den drei großen Anbietern wurden auch Plattformen wie Jimdo, Squarespace oder Webflow erwähnt. Jimdo bietet einfache und schnelle Ergebnisse, Squarespace punktet mit Designästhetik und Webflow richtet sich an Profis mit Anspruch auf individuelle Gestaltung. Die Teilnehmenden erhielten so einen umfassenden Überblick über die Vielfalt des Markts und konnten besser einschätzen, welche Lösung zu ihren Bedürfnissen passt. Reaktionen und Feedback der Teilnehmenden Die Stimmung war durchweg positiv. Man äußerte sich begeistert über die Möglichkeit, endlich den ersten Schritt Richtung eigene Website gemacht zu haben. Besonders gelobt wurde die praxisnahe Herangehensweise, die entspannte Atmosphäre und die Möglichkeit, ohne Druck Fragen stellen zu können. Einige Teilnehmer:innen berichteten, dass sie sich nun erstmals zutrauen, ihre eigene Website umzusetzen – ein großer Erfolg des Formats. Auch der Austausch untereinander wurde als bereichernd empfunden. Warum die WebseitenWerkstatt eine regelmäßige Veranstaltung wird Der Auftaktabend hat gezeigt: Der Bedarf ist da, das Interesse vorhanden und die Kombination aus Theorie und Praxis funktioniert. Deshalb wird die WebseitenWerkstatt künftig regelmäßig stattfinden. Die Teilnehmenden des ersten Abends haben bereits Interesse bekundet, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Ein starkes Zeichen für die Relevanz dieses Angebots. Fazit des Abends Die erste WebseitenWerkstatt war ein gelungener Auftakt, der deutlich gemacht hat, wie viel Potenzial in der Kombination aus persönlichem Austausch und digitalen Tools steckt. Das Konzept, niederschwellig Zugang zu Wissen und praktischer Hilfe zu bieten, hat überzeugt. Die positive Resonanz der Teilnehmenden, die spannenden Einblicke in KI-gestützte Website-Erstellung und der offene, unterstützende Rahmen machen Lust auf mehr. Die Fortsetzung ist fest eingeplant – mit neuen Themen und hoffentlich noch mehr Neugierigen. Zusatzinformationen für Interessierte Die WebseitenWerkstatt richtet sich an alle, die eine Website erstellen oder optimieren möchten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung über den InnovationPort (Eventbrite) ist jedoch erforderlich. Empfohlen wird, einen Laptop mitzubringen und eine grobe Idee für ein Projekt oder eine Fragestellung im Kopf zu haben. Vorkenntnisse sind nicht notwendig – Offenheit und Lernbereitschaft reichen völlig aus. Über den InnovationPort Der InnovationPort in Wismar ist ein Ort für digitale Bildung, Innovation und Vernetzung. Mit Workshops, Events und regelmäßigen Angeboten schafft er Räume, in denen Ideen entstehen und umgesetzt werden können. Neben der WebseitenWerkstatt bietet der InnovationPort zahlreiche weitere Formate an – von Gründungsberatung über Coworking bis hin zu IT-Schulungen. Ein Besuch lohnt sich für alle, die sich digital weiterentwickeln möchten. Häufige

ACCELERATOR digitales MV: Wie Gründer:innen ihre innere Klarheit finden

Vision, Mission und Werte – Wie Gründer:innen ihre innere Klarheit finden Ein Blick hinter die Kulissen – Der Workshop in Wismar Am 27. März 2025 fand in Wismar der zweite Praxistermin zum Thema „Vision, Mission und Werte“ statt – ein zentrales Element des Programms Accelerator digitales MV. Die Leitung übernahm Diplom-Pädagogin Agnieszka Lieser, die mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich werteorientierter Führung für eine besondere Workshop-Atmosphäre sorgte. Die Teilnehmenden – Gründer:innen aus verschiedenen digitalen Geschäftsmodellen – hatten bereits im Vorfeld eine Online-Session besucht. In Wismar ging es nun darum, das theoretische Wissen in persönlicher Reflexion und Gruppenarbeit zu vertiefen. Trotz einer Verzögerung von etwa 30 Minuten aufgrund externer Umstände entstand ein intensiver, inspirierender Austausch, der von der Gruppe als sehr wertvoll wahrgenommen wurde. Warum Vision, Mission und Werte für Startups so entscheidend sind Oft unterschätzt, aber für nachhaltiges Wachstum unverzichtbar: Die innere Klarheit über Vision, Mission und Werte ist ein Schlüsselmerkmal erfolgreicher Startups. Diese drei Komponenten sind keine abstrakten Floskeln, sondern echte Orientierungspunkte für strategische Entscheidungen, Mitarbeiterführung, Kommunikation und Unternehmenskultur. Im Workshop wurde unter anderem das Modell des „Golden Circle“ von Simon Sinek vorgestellt, das den Fokus auf das Warum – also den Sinn und Zweck der unternehmerischen Tätigkeit – legt. Denn nur wer sein „Warum“ kennt, kann langfristig motivieren, Vertrauen aufbauen und ein authentisches Unternehmen führen. Einstieg ins Thema – Reflexion statt Sprint Der Präsenzworkshop begann nicht mit einer PowerPoint-Schlacht, sondern mit einem bewussten Innehalten. Agnieszka Lieser leitete mit einer kurzen Wiederholung der Online-Inhalte ein und lud die Teilnehmenden anschließend zur intensiven Selbstreflexion ein: Wie sieht meine Unternehmensvision in Bildern aus? Was treibt mich an? Welche Werte sind mir wirklich wichtig? Diese ruhige, aber tiefgehende Einstimmung schuf Raum für persönliche Geschichten, emotionale Aha-Momente und erste Ansätze für individuelle Unternehmensleitbilder. In einer Arbeitswelt, die oft auf Schnelligkeit und Leistung fokussiert ist, wirkte dieser Zugang wohltuend entschleunigend – und gleichzeitig sehr kraftvoll. Tiefer graben – Von oberflächlichen zu echten Werten Im nächsten Teil des Workshops ging es darum, die eigenen Werte nicht nur zu benennen, sondern sie wirklich zu verstehen und in den Unternehmensalltag zu übertragen. Viele Gründer:innen starten mit Schlagwörtern wie „Nachhaltigkeit“, „Innovation“ oder „Verlässlichkeit“ – doch was bedeuten diese Begriffe konkret? Und wie wirken sie sich auf Entscheidungen, Kommunikation und Handeln aus? Die Teilnehmenden wurden dazu eingeladen, ihre Werte in einer sogenannten Wertepyramide einzuordnen. Dabei wird zwischen Grundwerten, unterstützenden Werten und dem zentralen Leitwert unterschieden. Ziel war es, ein individuelles Wertefundament zu schaffen, das nicht nur authentisch ist, sondern auch als innerer Kompass in herausfordernden Situationen dienen kann. Emotionen zulassen – Ein Raum zum Fühlen Besonders bewegend war der Moment, als Raum für Emotionen geöffnet wurde. Die intensive Auseinandersetzung mit persönlichen Werten führte bei vielen Teilnehmenden zu echten Aha-Erlebnissen – und teilweise auch zu Tränen der Rührung. Der Workshop bot damit nicht nur fachlichen Input, sondern ermöglichte auch tiefe emotionale Prozesse, die oft in klassischen Gründungsprogrammen keinen Platz finden. Agnieszka Lieser schuf eine Atmosphäre, in der Fühlen ausdrücklich erlaubt und erwünscht war. Dieser mutige Ansatz wurde von den Teilnehmenden sehr geschätzt: Viele betonten im Nachgang, wie befreiend und stärkend es war, sich in einem geschützten Rahmen mit der eigenen Motivation und inneren Haltung auseinanderzusetzen. Vision – Das große „Warum“ sichtbar machen Ein zentrales Element des Workshops war die Entwicklung einer individuellen Unternehmensvision. In Gruppen- und Einzelübungen reflektierten die Teilnehmenden Fragen wie: Welchen Einfluss möchte ich mit meinem Unternehmen auf die Welt haben? Was wäre der ideale Zustand in zehn Jahren? Und welche Veränderung will ich wirklich bewirken? Dabei wurden auch die in der Theoriesequenz vorgestellten inspirierenden Beispiele von Apples Vision einer intuitiven Technologie bis hin zu Patagonias Engagement für eine lebenswerte Umwelt in Erinnerung gerufen. Die Teilnehmenden konnten die unterschiedlichen Ansätze im Praxisteil als Impulse für die eigene Visionsarbeit nutzen. Das Ziel: Eine kraftvolle, langfristig inspirierende Leitidee, die über die alltägliche Geschäftstätigkeit hinausweist. Mission – Der konkrete Unternehmenszweck Nachdem die Vision – das große „Warum“ – geschärft war, richtete sich der Blick auf die Mission. Hier ging es um die Frage: Wie genau bringt mein Unternehmen seine Vision in die Realität? Die Mission beschreibt den konkreten Zweck, das tägliche Handeln und den Nutzen für die Zielgruppe. Mit Hilfe gezielter Leitfragen konnten die Teilnehmenden ihre Mission Schritt für Schritt entwickeln: Wen bedienen wir? Welches Problem lösen wir? Und auf welche besondere Weise tun wir das? Durch Praxisbeispiele wie Google, Tesla oder Patagonia wurde deutlich, wie unterschiedlich, aber auch wie kraftvoll eine gut formulierte Mission wirken kann – sowohl nach innen als auch nach außen. Werte umsetzen – Vom Prinzip zum Handeln Der nächste logische Schritt: Wie lassen sich Werte konkret leben? Denn nur wenn sie sich im Verhalten widerspiegeln, entfalten sie ihre volle Wirkung. Die Teilnehmenden durchliefen dazu einen sechsstufigen Prozess – vom Bewusstwerden über die Auswahl bis hin zur Übersetzung in konkrete Handlungen. Beispielsweise wurde aus dem Wert „Vertrauen“ die Verhaltensregel: „Wir kommunizieren ehrlich und halten Versprechen ein.“ Ebenso wurden Kundenperspektiven reflektiert: Wie erleben Kund:innen unsere Werte? Welche Tools, Maßnahmen und Rituale unterstützen uns im Alltag dabei, diese Werte auch zu verkörpern? Dein Startup als Mensch – Werte erlebbar machen Ein weiterer kreativer und zugleich tiefgehender Moment entstand, als die Teilnehmenden eingeladen wurden, ihr Unternehmen als Person zu denken: Welche Persönlichkeit hätte diese Person? Wie würde sie sprechen? Welche Werte würde sie vertreten? Diese Methode der Personifizierung half vielen, ein greifbareres Gefühl für die Markenidentität ihres Unternehmens zu entwickeln. Dadurch entstanden authentische Bilder, Sprachstile und innere Haltungen, die später auch für Markenkommunikation, Branding und Führung hilfreich sein können. Das eigene Startup wurde nicht mehr nur als Struktur, sondern als lebendige Identität mit Charakter und Haltung erlebt. Das Mini-Leitbild – Alles in einem Satz Zum Abschluss der inhaltlichen Arbeit war die Ausarbeitung eines sogenannten „Mini-Leitbild“ geplant – was einer kompakten Zusammenfassung aus Vision, Mission, Werten und Zielen entspricht. Ziel dabei: die Essenz des Unternehmens in maximal fünf bis sechs klaren Sätzen auf den Punkt zu bringen. Eine solche Fokussierung hilft die interne Klarheit zu schärfen und dient als Grundstein für ein konsistentes Auftreten – etwa in Pitchdecks, auf Websites oder

Fly & Surv Netzwerkabend – Take Off 2025: Ideen, Köpfe, Netzwerke

Netzwerken mit Mission Wenn frische Ideen auf unternehmerischen Mut, kreative Köpfe auf praxisnahe Impulse und Startups auf echte Fördermöglichkeiten treffen – dann ist wieder Fly & Surv im InnovationPort Wismar.Am 19. März 2025 hieß es erneut: Take Off für neue Perspektiven, Projekte und Partnerschaften. Das inzwischen etablierte Netzwerkevent der Innovationscommunity brachte wieder Menschen zusammen, die die Region Mecklenburg-Vorpommern aktiv mitgestalten – von der Hochschule bis zum Startup, vom Solo-Selbstständigen bis zur Wirtschaftsförderung. Fly & Surv ist dabei weit mehr als ein Netzwerktreffen. Es ist ein Ort des Austauschs, des Zuhörens, des Mitmachens. Ein Abend, der aufzeigt, dass Innovationen nicht nur in Berlin oder Zürich entstehen, sondern direkt hier – in Wismar. Rückblick auf den Abend Der Abend startete mit einem herzlichen Willkommen durch das Team des InnovationPort, das nicht nur die Vision des Events, sondern auch einen Ausblick auf das Jahr 2025 präsentierte: mit Highlights wie dem Sommerfest mit der WWG Wismar, dem Innovationstag mit ESA BIC Northern Germany oder dem kreativen Jahresabschluss im Dezember. Besonders inspirierend: Der Gastbeitrag von Prof. Dr. Olaf Streuer, der mit viel Leidenschaft den aktuellen Stand und die Vision des Masterstudiengangs Entrepreneurship an der Hochschule Wismar vorstellte. Sein Rückblick auf das erste Jahr zeigte, wie praxisnah akademische Innovation gestaltet werden kann – auch für Interessierte außerhalb des Campus. Anschließend ging es direkt in die Herzstücke des Abends – die Pitches lokaler Gründer:innen, die in jeweils 3 Minuten ihre Ideen präsentierten. Kurze Slots, große Wirkung. Inspirierende Impulse: Speaker & Themen Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Prof. Dr. Olaf Streuer von der Hochschule Wismar – mit einem Rückblick, der weit über Zahlen hinausging. Nach dem ersten Jahr des Masterstudiengangs Entrepreneurship zeigte sich, wie wirkungsvoll akademische Förderung und unternehmerische Praxis verzahnt werden können. In seinem Vortrag betonte er, dass Entrepreneurship keine Frage des Alters oder Studiengangs ist, sondern eine Haltung. Der Studiengang öffnet Räume für kreatives Denken, begleitet Gründungsideen und fördert echte Umsetzungsprozesse – auch für Menschen außerhalb der Hochschule. Dieser Beitrag machte deutlich: Gründungsförderung beginnt oft mit Inspiration – und dafür braucht es Formate wie Fly & Surv. Die Pitches: Drei Gründer:innen, drei Visionen Anschließend betraten drei mutige Gründer:innen die Bühne – bereit, ihre Ideen in nur drei Minuten auf den Punkt zu bringen. Simon Glowik – „Gewitter im Code“ Simon präsentierte seine Vision einer neuen Webagentur mit dem Fokus auf SEO-optimierte, performante Websites, die nicht nur technisch überzeugen, sondern Marken nachhaltig digital positionieren.Sein Credo: „Automatisierung statt manuellem Daily Business.“ Antje Habermann – „AH Momente“ Antje stand für Klarheit, Empowerment und Coaching mit Herz. In ihrem Pitch zeigte sie, wie Aha-Momente zu echten Entwicklungssprüngen führen können – sowohl im beruflichen als auch im persönlichen Bereich.Ihre Botschaft: „Veränderung beginnt im Kopf – und darf leicht sein.“ Stella Breitzmann – „Rentables“ Mit Rentables präsentierte Stella ein innovatives Geschäftsmodell, das Vermietung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit clever miteinander verbindet. Sie denkt Mietkonzepte neu – mit Fokus auf Effizienz, Nutzerfreundlichkeit und Impact. Jeder Pitch war anders, aber alle drei hatten eines gemeinsam: Mut, Klarheit und den Willen, etwas zu bewegen. Netzwerken mit Wirkung Nach den Inputs wurde es gesellig – und genau das war gewollt. Der zweite Teil des Abends war dem Netzwerken, Feedbackgeben und Kooperieren gewidmet. Bei kalten Getränken und in entspannter Atmosphäre entstanden Gespräche, die noch lange nach dem Event wirken dürften. Ob Hochschulvertreter:in, Gründer:in, Kreativschaffende:r oder neugierige Besucher:in – alle kamen ins Gespräch, tauschten Ideen aus und knüpften neue Kontakte. Gerade diese offene Dynamik ist es, die Fly & Surv zu einem echten Katalysator für neue Projekte und Partnerschaften macht. Innovation in Mecklenburg-Vorpommern fördern Ein Highlight des Abends war die Vorstellung einer neuen Fördermöglichkeit für Unternehmen und Gründer:innen in MV: die Transformationsrichtlinie des Landes.Diese fördert gezielt Projekte, die auf digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit abzielen – ein echter Hebel für alle, die Ideen nicht nur denken, sondern auch umsetzen wollen. Cora vom InnovationPort ermutigte dazu, aktiv auf das Team zuzugehen und Beratungsgespräche zu vereinbaren. Ob Solo-Selbstständige, Startup oder etabliertes Unternehmen – die Förderlandschaft wird konkreter, zugänglicher und praxisnäher. Ein starkes Signal: Innovationsförderung ist nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Unterstützung – direkt vor Ort, direkt im Netzwerk. Ausblick: Was 2025 noch bringt Fly & Surv war nur der Auftakt für ein Jahr voller Impulse und Events im InnovationPort. Schon jetzt lohnt sich der Blick in den Kalender: Die Botschaft ist klar: Netzwerk lebt vom Dranbleiben – und der InnovationPort schafft regelmäßig neue Bühnen dafür. Danke an Partner, Unterstützer & Gäste Ohne Menschen, die mitziehen, möglich machen und mitgestalten, wäre ein Abend wie Fly & Surv nicht realisierbar. Deshalb geht ein großes Dankeschön an: Ein besonderer Dank gilt auch den Teilnehmenden, die wertvolles Feedback gegeben haben, sich eingebracht und gezeigt haben: Gute Netzwerke entstehen durch Offenheit und Begegnung auf Augenhöhe. Fazit: Gemeinsam wachsen – gemeinsam wirken Der Fly & Surv Netzwerkabend 2025 hat einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen, Ideen und Institutionen zusammenkommen. Mit kurzen, pointierten Impulsen, authentischen Pitches und viel Raum für Gespräche wurde ein Format geschaffen, das Wertschätzung, Kreativität und Kooperation auf ideale Weise verbindet. Ob Gründung, Forschung, Coaching oder Digitallösung – die Vielfalt der Beiträge machte klar: Wismar ist kein kleiner Punkt auf der Innovationslandkarte, sondern ein Ort mit wachsender Strahlkraft. Wer Teil des Abends war, nahm mehr mit als nur Kontakte – nämlich Mut, neue Perspektiven und die Bestätigung, dass Netzwerke nicht in der Theorie, sondern im Austausch entstehen. Für alle, die beim nächsten Mal dabei sein wollen: Das nächste Fly & Surv kommt bestimmt. FAQs zum Fly & Surv Netzwerkabend 2025 1. Was ist das Fly & Surv Netzwerk-Event in Wismar?Fly & Surv ist ein regelmäßig stattfindendes Netzwerkevent im InnovationPort Wismar, das Gründer:innen, Unternehmen, Hochschulakteure und Kreativschaffende zusammenbringt, um sich auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsame Projekte zu initiieren. 2. Wer kann am Fly & Surv teilnehmen?Das Event richtet sich an alle Interessierten – von Gründer:innen über Studierende bis hin zu etablierten Unternehmen. Jeder ist willkommen, der neue Impulse sucht oder eigene Ideen einbringen möchte. 3. Welche Themen wurden behandelt?Der Abend bot Impulse zu Entrepreneurship, Fördermöglichkeiten in MV, sowie Pitches aus den Bereichen Webentwicklung, Coaching

Pitch & Matching Event 2025 – Wissenschaft trifft Wirtschaft

Am 27. Februar 2025 fand im InnovationPort Wismar das Pitch & Matching Event unter dem Motto „Gesucht – Gefunden“ statt. Das Event bot eine herausragende Plattform für WissenschaftlerInnen, UnternehmerInnen und Innovationsbegeisterte, um sich auszutauschen, neue Ideen zu präsentieren und wertvolle Kooperationen zu initiieren. Gemeinsam mit der Hochschule Wismar, der IHK zu Schwerin und dem Open Factory Campus wurden innovative Projekte vorgestellt, praxisnahe Einblicke gewährt und spannende Impulse gesetzt. Den Teilnehmenden wurde die Gelegenheit gegeben, nicht nur Fachvorträge zu hören, sondern sich aktiv in die Diskussionsrunden und Networking-Sessions einzubringen. Eröffnung und Podiumsdiskussion Schon die Eröffnung durch Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister, Rektor der Hochschule Wismar, setzte den Ton für den Tag: Wissenschaft und Wirtschaft müssen enger zusammenrücken, um Innovationen schneller voranzutreiben. Die Energie im Raum war spürbar, als Doreen Heydenbluth-Peters, Standortleiterin des InnovationPorts, das Programm vorstellte und die Podiumsdiskussion startete. VertreterInnen der IHK zu Schwerin, des Open Factory Campus und der Hochschule Wismar machten deutlich, dass es hier nicht nur um Theorie geht – es geht um die Zukunft! Die Pitch-Sessions: Innovation im Fokus Erste Pitch-Session Nach einer ersten Netzwerkpause folgte die zweite Pitch-Runde. Zweite Pitch-Session Nach einer weiteren kurzen Pause folgte die dritte und letzte Pitch-Session. Dritte Pitch-Session Kooperationsvertrag und Networking Ein besonderes Highlight des Nachmittags bildete die feierliche Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen der Hochschule Wismar und SonoBeacon. Dieses Unternehmen, eines der ersten Startups im InnovationPort, setzt neue Maßstäbe in der Ortungstechnologie. Die Kooperation soll den Wissenstransfer weiter intensivieren, neue Innovationsmöglichkeiten eröffnen und Praxiserfahrung für Studenten ermöglichen. Zum Abschluss des Events wurden ausgedehnte Netzwerkgespräche geführt. An den runden Tischen tauschten sich VertreterInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über zukünftige Projekte und mögliche Kooperationen aus. Erste Grundsteine für gemeinsame Vorhaben wurden gelegt, Kontakte geknüpft und neue Innovationsideen entwickelt. Fazit Das Pitch & Matching Event 2025 hat eindrucksvoll die essenzielle Bedeutung der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verdeutlicht. Die präsentierten Projekte unterstrichen das große Innovationspotenzial gemeinsamer Initiativen und luden zu weiterführenden Kooperationen ein. Die Veranstaltung zeigte erneut, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen und Wirtschaftsförderungen nachhaltige und zukunftsweisende Innovationen ermöglicht. Der InnovationPort Wismar erwies sich erneut als bedeutende Plattform für den Austausch und die Förderung innovativer Ideen. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe des Events ist groß, da wieder neue bahnbrechende Ideen aufeinandertreffen werden.

Jahresrückblick 2024 – Ein Jahr voller Meilensteine, Begegnungen & Dankbarkeit

Ein Jahr vergeht oft schneller, als man denkt. Zwischen Projekten, Veranstaltungen und Innovationen bleibt oft wenig Zeit, zurückzublicken und Erfolge bewusst zu feiern. Doch genau das wollen wir tun – und vor allem Danke sagen! 2024 war geprägt von inspirierenden Menschen, mutigen Ideen und großartigen Entwicklungen. Ob Gründungsbegleitungen, Innovationsprojekte, IT-Sprechstunden, Bildungsveranstaltungen oder unsere Netzwerkabende – jede Begegnung hat uns bereichert und neue Perspektiven eröffnet. Highlights des Jahres 2024 Aufnahme ins ESA BIC Northern GermanyEin besonderer Meilenstein: Wir sind nun Teil des ESA BIC Northern Germany! Diese Aufnahme ermöglicht es uns, Innovationen und Startups aus MV weiter gezielt zu fördern. Besonders freuen wir uns, dass bereits in der ersten Bewerbungsphase ein Team aus MV den Sprung in den Incubator geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch an das Team von ElementarHy! Die Verträge sind unterzeichnet, und wir freuen uns darauf, euch das Team bald näher vorzustellen. NOERD – Das Digitalfestival Mecklenburg-VorpommernEin weiteres Highlight war die NOERD, das zentrale Event für digitale Zukunftsthemen in MV. Hier haben wir erlebt, wie stark das digitale Ökosystem in unserem Bundesland wächst und wie wertvoll der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Startups ist. Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren und mit uns gemeinsam in die Zukunft gedacht haben! Makeathon – Kreative Zukunftsideen für WismarEin weiteres Highlight in 2024 war unser Makeathon, bei dem sich Menschen aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammengefunden haben, um innovative Ansätze für die Weiterentwicklung von Ausstellungsorten in Wismar zu erarbeiten. Gemeinsam mit Unternehmen und der Stadt Wismar haben wir diskutiert, wie Angebote weiterhin attraktiv geschaffen werden können und welche neuen Instrumente zur Verfügung stehen, um die Innenstädte lebendig und anziehend zu gestalten. Vieles ist bereits in der Umsetzung. Der Ideenreichtum und die Erkenntnisgewinne durch den Austausch haben uns begeistert – ein inspirierender Prozess, der gezeigt hat, wie wertvoll interdisziplinäre Zusammenarbeit ist! Zudem erfreuen sich unsere Sprechstunden immer größerer Beliebtheit, ebenso wie unsere begleiteten Ko-Kreationsprojekte, die den Austausch und die Entwicklung innovativer Lösungen fördern. Ein bewegtes Jahr in Bildern Um all diese Momente festzuhalten, haben wir einen Jahresrückblicksfilm erstellt, der unsere Erlebnisse und Erfolge aus 2024 noch einmal lebendig macht. Schaut rein und lasst euch inspirieren! Danke an alle Partnerinnen, Klientinnen und Unterstützerinnen!Euer Vertrauen, eure Ideen und eure Fragen treiben uns an und inspirieren uns immer wieder aufs Neue. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch in ein spannendes 2025 zu starten! Fotogalerie

Von Begegnung zur Gemeinschaft – Wie wir eine gemeinsame Arbeitskultur gestalten

https://www.xn--alte-molkerei-kltz-16b.de/ Es gibt diese Momente, in denen etwas entsteht, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Genau das erleben wir in der Alten Molkerei in Klütz, einem Ort im Wandel, an dem sich engagierte Menschen treffen, um eine gemeinsame Vision zu formen. Beim zweiten Treffen der Kernarbeitsgruppe ging es um mehr als nur Struktur – es ging um Werte, Verbindlichkeit und die Frage: Wie schafft man eine stabile Basis für ein ehrenamtliches Team, das sich auf Zeit bildet? Ein Team aus Freiwilligen – mit einer gemeinsamen Vision Ehrenamtliches Engagement ist die treibende Kraft vieler innovativer Projekte. Doch genau hier stellt sich die Herausforderung: Wie hält man den Enthusiasmus aufrecht? Wie verhindert man, dass der Anfangselan im Strudel des Alltags verblasst? Die TeilnehmerInnen dieses Workshops wollten nicht nur mitwirken – sie wollten sich als Kernteam finden und eine Kultur der Zusammenarbeit entwickeln. Basierend auf einem gemeinsamen Voting wurden Werte wie Begegnung, Vielfalt, Demokratie, Nachhaltigkeit und Kreativwirtschaft als Leitlinien festgelegt​. Diese Werte sollen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern aktiv in die Arbeit und Entscheidungsprozesse einfließen. Struktur schaffen, ohne zu erstarren Ein Projekt dieser Art braucht klare Strukturen, aber auch genug Flexibilität, um sich organisch weiterzuentwickeln. Deshalb haben sich verschiedene Arbeitsgruppen formiert: Jede Gruppe hat nicht nur eine Aufgabe, sondern trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, dass das Projekt als Ganzes wachsen kann. Wie bleiben wir dran? – Verbindlichkeit im Ehrenamt Eine große Frage, die sich durch den Workshop zog, war: Wie schaffen wir eine Kultur, in der Menschen sich freiwillig und aus freien Stücken engagieren, ohne dass die Energie nach wenigen Monaten verpufft? Dazu wurden zwei entscheidende Elemente herausgearbeitet: Eine Vision mit solidargemeinschaftlichem Potenzial Dieses Projekt ist mehr als eine Sanierung oder ein neues Kulturzentrum – es ist ein Experiment, das zeigt, wie viel Bereitschaft in unserer Gesellschaft steckt, wenn Menschen sich für eine gemeinsame Sache engagieren. Die Alte Molkerei könnte zu einem Kraftort werden, der nicht nur kulturwirtschaftlich und sozial, sondern auch wirtschaftlich und demokratisch neue Impulse setzt. Wie genau das gelingt? Wir sind auf dem Weg, es herauszufinden. Und das Beste daran: Alle sind mit vollem Herzen dabei. 🎥 Zum Vertiefen: Der sehenswerte TV-Beitrag über das Projekt!➡️ Hier geht’s zum Video

Capture the Moment: Digitale Tools und Tipps für einen professionellen Bildsprache im Internet 

In der digitalen Ära ist der visuelle Eindruck das Schlüsselmedium, um Aufmerksamkeit zu erregen und Botschaften erfolgreich zu transportieren. Bilder – insbesondere in sozialen Medien – sind oft der erste Berührungspunkt zwischen einem Unternehmen, einer Marke oder einer Person und ihrem Publikum. Um ein Bild effektiv im Internet zu platzieren, bedarf es einer Kombination aus technischer Kompetenz, gestalterischem Verständnis und strategischer Planung. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die Grundlagen der Fotografie, technische Aspekte und Kompositionsregeln, die zusammen einen professionellen digitalen Auftritt möglich machen.  1. Die Bedeutung der Fotografie: Mehr als nur ein Schnappschuss  Fotografie ist nicht nur eine Kunstform, sondern auch ein Kommunikationsmittel. Ein gut gemachtes Bild kann Geschichten erzählen, Emotionen wecken und Botschaften übermitteln, die mit Worten allein schwer zu erfassen sind. Insbesondere in der schnelllebigen Welt der sozialen Medien entscheiden oft wenige Sekunden darüber, ob ein Beitrag beachtet wird oder in der Flut von Inhalten untergeht.  Um ein starkes Bild zu erstellen, sollte der Fotograf über Folgendes nachdenken:  2. Technische Aspekte: Die Basis für Qualität  Technische Perfektion ist essenziell, um Bilder im Internet effektiv zu platzieren. Hier sind einige wichtige Aspekte:  2.1 Kamera und Ausrüstung  2.2 Licht  Licht ist das Herzstück jedes Fotos. Natürliches Licht ist oft vorzuziehen, da es eine warme, authentische Atmosphäre schafft. Bei schlechter Beleuchtung oder Indoor-Aufnahmen können Softboxen oder LED-Lichter helfen, gleichmäßige Beleuchtung zu erzeugen.  2.3 Bildbearbeitung  3. Kompositorische Aspekte: Die Kunst der Bildgestaltung  Ein technisch perfektes Foto allein reicht nicht aus. Die Komposition macht den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Bild.  3.1 Der Goldene Schnitt und die Drittel-Regel  Eine klassische Regel der Fotografie ist die Drittel-Regel. Dabei wird das Bild in neun gleiche Teile unterteilt, und wichtige Elemente werden entlang der Linien oder an deren Schnittpunkten platziert. Dies erzeugt eine harmonische Bildaufteilung.  3.2 Perspektive und Winkel  Der Blickwinkel beeinflusst, wie das Bild wahrgenommen wird. Experimente mit Vogel- oder Froschperspektiven können einen spannenden Effekt erzeugen.  3.3 Farben und Kontraste  3.4 Minimalismus und Negativer Raum  Ein aufgeräumtes Bild wirkt oft stärker. Negativer Raum (leere Bereiche) kann den Blick des Betrachters auf das Hauptmotiv lenken.  

Workshop „Zukunftsort Alte Molkerei“ – Ein Blick in die Zukunft eines historischen Ortes 

Am 22. November 2024 verwandelte sich die denkmalgeschützte Alte Molkerei in Klütz in einen lebendigen Treffpunkt für Visionär:innen, Kreative und Lokalpatriot:innen. Über 80 engagierte Teilnehmende kamen zusammen, um den Ort mit frischen Ideen und zukunftsweisenden Konzepten zu beleben. Wir, der Innovationsport, hatten die besondere Ehre, diesen Workshop im Rahmen unserer Projektbegleitung im ländlichen Raum zu moderieren und die Gruppe auf ihrer spannenden Reise zu begleiten.  Die Alte Molkerei ist weit mehr als ein Gebäude – sie ist ein Symbol für Gemeinschaft, Geschichte und Zukunft. Mit unserem Workshop haben wir den Grundstein gelegt, um diesen besonderen Ort zu einem Leuchtturmprojekt für die Region zu machen. Lesen Sie, wie wir gemeinsam Potenziale entdeckt, Ideen geschmiedet und eine inspirierende Vision für die Zukunft entwickelt haben.  Der Workshop im Überblick  Jedes Projekt beginnt mit einer Vision. Für die Alte Molkerei war es der Wunsch, einen Raum zu schaffen, der gleichermaßen Geschichte bewahrt und Platz für Innovationen bietet. Unser Ziel war es, die Teilnehmenden einzuladen, den Ort mit all seinen Möglichkeiten neu zu entdecken und dabei ihre persönliche Verbindung zu diesem besonderen Platz zu reflektieren.  Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung in der einzigartigen Atmosphäre der Alten Molkerei. Durch gezielte Moderation und interaktive Formate sorgten wir dafür, dass jede Stimme Gehör fand und die Gruppe schnell in einen produktiven Austausch kam. Vom ersten Moment an spürte man die Begeisterung und den Willen, gemeinsam etwas zu bewegen.  Ergebnisse der Arbeitsphasen  Im Laufe des Tages arbeiteten die Teilnehmenden in thematischen Dialogen zusammen, um unterschiedliche Aspekte der Alten Molkerei zu erkunden und ihre Ideen zu konkretisieren. Drei zentrale Themen prägten die Diskussionen:  Diese Ergebnisse zeigen, wie viel Potenzial in gemeinschaftlichen Prozessen steckt. Die Alte Molkerei ist nicht nur ein historischer Ort, sondern ein Raum voller Möglichkeiten – für Begegnungen, Kreativität und nachhaltige Entwicklung.  Ausblick – Gemeinsam auf dem Weg zum Zukunftsort  Der Workshop war nicht nur ein kreativer Prozess, sondern auch eine Initialzündung. Viele inspirierende Ideen wurden geschmiedet und zu Papier gebracht. Nun geht die Gruppe den nächsten wichtigen Schritt: Die Entwicklung eines tragfähigen Gesamtkonzepts, das sowohl die Nutzungsmöglichkeiten als auch die Wirtschaftlichkeit des Projekts berücksichtigt.  Ein besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, den solidarischen Gedanken zu integrieren – einen Ort zu schaffen, der von der Gemeinschaft für die Gemeinschaft lebt und sich nachhaltig in die Region einfügt. Um diese Vision zu verwirklichen, wird nun an der Einbindung hilfreicher Partner gearbeitet, die das Projekt mit Ressourcen, Wissen und Engagement unterstützen können.  Wir vom Innovationsport bleiben weiterhin an der Seite der Gruppe und begleiten sie auf diesem spannenden Weg. Denn eines steht fest: Die Alte Molkerei hat das Potenzial, ein wahrer Zukunftsort zu werden – ein lebendiges Zentrum für Begegnungen, Kultur und Innovation, das weit über die Region hinausstrahlt.  Fotogalerie

SLUSH 2024 in Helsinki – Wir waren Da!

Die SLUSH 2024 in Helsinki hat ihrem Ruf als führendes Event für Startups und Innovation erneut alle Ehre gemacht. Als Vertreter des InnovationPort Wismar und der Delegation des Digitalen MV durfte ich nicht nur die einzigartigen Talks und Pitches erleben, sondern auch die norddeutsche Startup-Szene repräsentieren. Eine Atmosphäre der Innovation und Zugänglichkeit Helsinki hat auf beeindruckende Weise gezeigt, wie unkompliziert Networking und Innovation zusammenpassen. Statt steifer Business-Kleidung traf man auf lockere Hoodies, offene Gespräche und ehrliche Begeisterung. Diese Atmosphäre machte es leicht, spannende Kontakte zu knüpfen – ob zu Investoren, Gründern oder anderen Delegationen. Meine Highlights: Talks, die inspirieren und Impulse geben Die SLUSH 2024 bot zahlreiche Keynotes und Panels, aber einige Vorträge stachen für mich besonders heraus: Jeder dieser Talks bot nicht nur Inspiration, sondern auch konkrete Strategien, die ich mit nach Mecklenburg-Vorpommern nehme. MV auf der German Pitching Stage: Stolz auf unsere Startups Ein Highlight war die German Pitching Stage, bei der mehrere Startups aus MV ihre Ideen auf englisch präsentierten, darunter: Unsere Startups konnten wertvolles Feedback sammeln und wichtige Kontakte knüpfen. Meine wichtigsten Erkenntnisse von der SLUSH Die SLUSH war für mich eine Gelegenheit, viel über Gründung und Teamarbeit zu lernen. Drei zentrale Erkenntnisse nehme ich mit: Rückblick: Ein besonderes Erlebnis Am ersten Tag hatte ich die Chance, einen der Gründer der SLUSH zu interviewen. Es war ein völlig ungeplantes Gespräch, das in der lockeren Atmosphäre der Veranstaltung möglich wurde. Diese Zugänglichkeit hat die SLUSH für mich besonders gemacht. Ein Dankeschön an die Organisatoren Ein herzliches Dankeschön an die IHK zu Rostock, die diese Reise ermöglicht hat, und an das Digitale MV, das mir die Chance gegeben hat, dabei zu sein. Diese Erfahrung wird mir lange in Erinnerung bleiben. Warum die beste Zeit zum Gründen jetzt ist Die Investitionsbereitschaft auf der SLUSH war enorm. Startups konnten ihre Ideen direkt vor potenziellen Investoren präsentieren – ein Umfeld, das Mut macht, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Auch in MV gibt es ein breites Netzwerk aus Unterstützern, das Gründern den Einstieg erleichtert. Blick in die Zukunft: Inspiration für MV Die SLUSH hat mir gezeigt, wie viel Potenzial im Gründungsgeist steckt. Mit frischen Ideen und Kontakten kehre ich nach Mecklenburg-Vorpommern zurück, um diese Energie weiterzugeben. Es gibt keine bessere Zeit, um in MV zu gründen – und ich freue mich darauf, Teil dieser Entwicklung zu sein. Fotogalerie

Next Level Innenstadt – Ein Drei-Tage-Rückblick auf den Makeathon 2024 in Wismar

Wismar als Erlebnisraum neu denken – mit diesem Ziel vor Augen versammelten sich vom 6. bis 8. November 2024 kreative Köpfe, Vordenkende und MacherInnen in Wismar, um innovative Lösungen für die Herausforderungen der modernen Innenstadtentwicklung zu finden. Der Makeathon „Next Level Innenstadt“ bot eine Plattform für Teilnehmenden unterschiedlicher Altersgruppen und Berufsfelder, die gemeinsam an Ideen arbeiteten, um Wismars historische Altstadt zukunftsorientiert und lebendig zu gestalten.  Wismar blickt bereits auf eine Reihe erfolgreicher Entwicklungsmaßnahmen zurück, dass der Makeathon genau an diese anknüpfen konnte. Ein Ziel des Events war es, die Innenstadterfahrung unter Berücksichtigung der bisherigen Fortschritte zu verbessern. Mit Unterstützung der Stadt und in enger Zusammenarbeit mit der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft e.V. wurden Fragestellungen erarbeitet, die die Potenziale moderner Technologien mit den Megatrends des Einzelhandels und der Gastronomie verbinden. Die Teilnehmenden setzten auf diese Weise auf solide Grundlagen und bewährte Ansätze, um die Innenstadt durch innovative Ideen neu zu beleben​.  Tag 1: Inspiration und Kennenlernen der Potenziale  Der erste Tag des Makeathons startete im InnovationPort Wismar mit der Eröffnung durch den Bürgermeister der Hansestadt Wismar, Thomas Beyer. In seinen einleitenden Worten betonte er, wie wichtig es sei, auf die bisherigen Erfolge und Fortschritte der Stadt aufzubauen und die Innenstadt als Ort der Begegnung zu fördern. Es folgten weitere Impulsbeiträge von Vertretern der Hansestadt und ExpertInnen, die den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die Ausgangslage und die Ziele des Makeathons gaben​​.  Ein Höhepunkt des Vormittags war ein gemeinsamer Rundgang durch die Altstadt. Historische Stätten wie der Rathauskeller, der Marienkirchturm und das Museum SCHABELL wurden besichtigt, während die TeilnehmerInnen sich vorstellten, wie digitale Technologien wie Augmented-Reality (AR) oder Virtual-Reality (VR) diese Orte neu erlebbar machen könnten. Die Diskussionen drehten sich um die Frage, wie moderne Techniken die Geschichte Wismars zugänglich machen und dabei gleichzeitig das kulturelle Erbe bewahren können.  Am Nachmittag begann die eigentliche Projektarbeit im InnovationPort. Die Teams wurden so zusammengestellt, dass sie viele verschiedene Kompetenzen vereinten. Auffällig war, dass alle von Beginn an bereit waren, sich auf Neues einzulassen. Die Teams gaben sich selbst kreative Namen wie „Die Drei Fragezeichen“, „Team Oberdeck“ und „Team Couchecke“, was die Arbeitsatmosphäre dynamisch und kreativ gestaltete. Dank der Vielfalt an Interessen und Perspektiven entstand eine positive Grundstimmung, die zum Ende des Tages beim gemeinsamen Abendessen vertieft wurde​​.  Tag 2: Ideenentwicklung und Prototyping – Die Vision wird greifbar  Der zweite Tag stand ganz im Zeichen intensiver Projektarbeit. Die Teilnehmer nutzten Design-Thinking-Methoden und Prototyping-Techniken, um ihre Ideen konkret auszuarbeiten. Unterschiedliche Persönlichkeiten, vom 24-jährigen Studenten bis zur 70-jährigen Unternehmerin und Künstlerin (Bildhauerin), brachten ihre Sichtweisen ein und sorgten für inspirierenden Austausch. Diese Vielfalt an Perspektiven erwies sich als äußerst wertvoll für die Ideengenerierung und die Entwicklung realitätsnaher Konzepte​.  Die Teams entwickelten im Laufe des Tages verschiedene Projekte, darunter:  Zwischendurch standen den Teams erfahrene MentorInnen wie Maximilian Marotz (Schabbelhaus), Frank Dornbrach (Quartiersmanager), IT-Experten (Marc Borkowski, Sören Kunst) und weitere ExpertInnen zur Seite. Sie gaben durchweg wertvolle Hinweise und brachten das Know-how ein, um die Projektideen technisch auf die nächste Ebene zu heben. Die intensive Arbeit gipfelte in einer produktiven und kreativen Phase, in der die Teams ihre Ideen finalisierten und für die Abschlusspräsentationen am folgenden Tag vorbereiteten​​.  Tag 3: Feinschliff und Präsentationen – Die Ideen im Rampenlicht  Am letzten Tag wurde intensiv an den letzten Details der Prototypen gearbeitet. Die Teams perfektionierten ihre Konzepte und übten ihre Präsentationen, um ihre Ideen bestmöglich vor der Jury und den anderen Teilnehmenden zu präsentieren. Die Vielfalt der Ansätze und die umfassende Vorbereitung der Teams führte zu einer inspirierenden Mischung an Konzepten und Ideen, die alle Teilnehmer begeisterten.  Die Abschlusspräsentationen waren ein voller Erfolg: Alle Teams präsentierten ihre Visionen für eine lebendige Innenstadt, und die Jury zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und dem Engagement. Jedes Team ging als Gewinner aus dem Makeathon hervor, da es sich um eine kooperative und gemeinschaftliche Veranstaltung handelte, bei der alle Beteiligten wertvolle Erkenntnisse gewannen. Als Belohnung erhielten die Teams Lizenzen für kreative Tools wie Midjourney, ChatGPT und Canva. Darüber hinaus gab es eine Geldprämie von insgesamt 1500 Euro, die als finanzieller Anreiz für die Weiterentwicklung der Projekte dienen soll.  Zum krönenden Abschluss bestaunten die TeilnehmerInnen gemeinsam die festliche Beleuchtung der „Novemberlichter“ in Wismar, die symbolisch für den Glanz der neuen Ideen und den Zusammenhalt der Teams stand. Die TeilnehmerInnen gingen mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl nach Hause und der Überzeugung, dass durch Zusammenarbeit eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung der Innenstadt möglich ist​.  Fazit und Ausblick: Mehr als nur ein Makeathon  Der Makeathon „Next Level Innenstadt“ war nicht nur eine Innovationsveranstaltung, sondern auch eine Plattform für Gemeinschaft und Zusammenarbeit. Durch den Einbezug der bisherigen Stadtentwicklungsmaßnahmen konnten die TeilnehmerInnen kreative und zukunftsweisende Konzepte entwickeln, die die Innenstadt von Wismar als Erlebnisraum neugestalten können. Die Vielfalt der Teams, das positive Feedback zur Organisation und das wertschätzende Miteinander machten diesen Makeathon zu einem inspirierenden Beispiel für zukünftige Initiativen in der Stadtentwicklung. Die Ideen und Projekte, die aus dieser Veranstaltung hervorgegangen sind, zeigen, wie wertvoll interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein frischer Blick auf bestehende Strukturen sein können. Alle Unterstützer und Protagonisten, die die Themenstellung und Herausforderung für diese Event eingebracht haben, wollen mit den Ideen und den Teams in Kontakt bleiben. Die Präsentation konnten die vielfältigen Anregungen, Empfehlungen und Ideen nicht vollständig abbilden da die Präsentationszeit sehr begrenzt war. Daher wird es im Nachgang noch Folgemeetings geben, um sowohl der Stadt als auch den Gewerbetreibenden der Innenstadt die Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen. Der InnovationPort Wismar wird diesen Prozess gerne weiter begleiten.   Ein Dank geht an alle Unterstützer des Events. Wir danken der IHK zu Schwerin, der VR Bank Mecklenburg, der Pfiff-Möbel GmbH der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft e.V., den Stadtwerken Wismar, der Hansestadt Wismar, der Hochschule Wismar.  Datum. 13.11.2024 gez. Innovationport  Fotogalerie Alle wichtigen Teilnahmedokumente zum Download Wir danken unseren Partnern für die Unterstützung beim MAKEATHON 2024!

SCCON 2024: Vielfältige Impulse für den digitalen Wandel – Digitales MV als starker Aussteller

Die Smart Country Convention (SCCON) 2024 in Berlin war auch in diesem Jahr wieder ein zentrales Ereignis für alle, die sich mit den Themen Digitalisierung, Verwaltung und Innovation auseinandersetzen. Wir als Digitales MV, waren als Aussteller vor Ort und haben an unserem Stand eine Vielzahl an Beiträgen und Diskussionen organisiert, die den digitalen Wandel in Mecklenburg-Vorpommern aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet haben. Von praxisnahen Beispielen aus der Verwaltung über innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz bis hin zu inspirierenden Impulsen für den ländlichen Raum – unser Stand war ein lebendiger Ort des Austauschs und der Vernetzung.  Überblick über die Aktivitäten von Digitales MV auf der SCCON 2024 Tag 1: Verwaltung im Fokus und praxisnahe Beispiele aus MV  Der erste Tag begann mit der offiziellen Eröffnung durch Mareike Donath, die Leiterin der Stabsstelle Digitaler Wandel im Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung MV, begleitet von hochrangigen Gästen wie Ina-Maria Ulbrich und Thomas Möller. Der Eröffnung folgte ein spannender Talk zur Digitalisierung in der Verwaltung, bei dem Erfahrungen aus Mecklenburg-Vorpommern geteilt wurden. Die Moderation übernahm Mareike Donath, und eine hochkarätige Runde von Gästen – darunter Thomas Möller, Daniel Kersten und Lars Prahler – beleuchtete, wie digitale Lösungen die Verwaltungsprozesse effizienter gestalten und Bürgernähe fördern können.  Nach einer lockeren Netzwerkrunde stand am Nachmittag ein weiterer Praxisbericht im Fokus: Die Städte Hagenow und Grevesmühlen präsentierten ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung auf kommunaler Ebene. Der Talk zeigte eindrucksvoll, wie smarte Technologien lokale Herausforderungen meistern können. Der Tag wurde durch einen kurzen, aber informativen Vortrag über Künstliche Intelligenz in der Pflege abgerundet, der von Dr. Jonas Flint gehalten wurde.  Ein weiteres Highlight war der Talk zu Digitalisierung und Transformationsprozessen in der Verwaltung mit Dr. Jörg Nickel, der innovative Ansätze vorstellte, um Verwaltungsprozesse nachhaltig zu transformieren und zukunftsfähig zu machen.  Tag 2: Datengetriebene Innovationen und kreative Impulse  Der zweite Tag setzte den Fokus auf datengetriebene Innovationen und neue Ansätze zur Stadtentwicklung. Johannes Wolff moderierte einen inspirierenden Talk über datenbasierte Personas, in dem Prof. Dr. Martin Manhembué aufzeigte, wie datengetriebene Ansätze zur Entwicklung moderner Städte beitragen können.  Der Nachmittag gehörte der Gründerszene. Die Gründungswerft e. V. präsentierte mit dem Vortrag „Himmel der Möwen“ neue Impulse und kreative Ideen für die Startup-Community in MV. Diese Initiative zeigt, wie junge Gründer und Startups in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur ihre eigenen Projekte vorantreiben, sondern auch die Innovationslandschaft des Bundeslandes bereichern.  Ein inspirierender Beitrag von Sabine Pracht rundete den zweiten Tag ab: „Lust statt Frust: Wie Teams Freude an der Digitalisierung entwickeln“ thematisierte, wie Unternehmen und Teams den oft als trocken empfundenen Prozess der Digitalisierung motivierend und mit Freude gestalten können. Dies war ein wertvoller Beitrag, der zeigte, wie Kulturwandel und Digitalisierung Hand in Hand gehen müssen.  Tag 3: Impulse für den ländlichen Raum und Abschluss der SCCON 2024  Am dritten Tag standen die Potenziale des ländlichen Raums im Zentrum. Im Talk „Impulse aus dem ländlichen Raum – Treiber für den digitalen Wandel in MV“ diskutierten Experten wie Roland Masche und Sebastian Butz, wie innovative Projekte in weniger dicht besiedelten Gebieten den digitalen Wandel vorantreiben können. Sabine Pracht zeigte, wie sie als Großstädterin Mentorin und Botschafterin für Digitalisierung im ländlichen Raum wurde. Die kurzweilige Moderation übernahm Doreen aus dem InnovationPort.    Im Gespräch berichtete Roland Masche, Wirtschaftsförderer aus Hagenow, mit welchem Erfolg die HageNOW App im vergangenen Jahr eingeführt wurde. Diese App hat nicht nur den Bürgern, sondern auch den Unternehmen vor Ort entscheidende Vorteile gebracht. Besonders interessant ist der nächste Schritt: In diesem Jahr soll ein Chatbot für Unternehmen folgen, der noch weiter auf die Bedürfnisse der lokalen Wirtschaft eingeht.   Was diese Projekte besonders spannend macht, ist das Vertrauen in Cloud-Lösungen, die sich in der Praxis als äußerst effektiv und zuverlässig erwiesen haben. Hier konnte Roland Masche auf ein Projekt, welches er gemeinsam mit Google Cloud startete, eingehen. Dieser praxisnahe Beitrag verdeutlichte, wie Technologie den ländlichen Raum unterstützen und Prozesse vereinfachen kann. Auf die Vorteile und vielfältigen Möglichkeiten ging Sebastian Butz, als erfahrener Experte im Bereich Cloud Computing ein. Er ist Associate Partner bei Go Reply, einem der Top Google Cloud Premier Partner & zertifizierter Managed Service Provider. Durch seine Expertise konnte die Diskussion mit überzeugenden Argumenten vertieft werden, warum Cloud-Lösungen gerade für Unternehmen im ländlichen Raum besonders attraktiv sind. Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz waren nur einige der Vorteile, die er klar herausstellte.   Doch neben diesen positiven Aspekten sprachen wir auch über die Herausforderungen, denen sich dünn besiedelte Regionen stellen müssen – insbesondere in Bezug auf die notwendige Infrastruktur und Breitbandversorgung. Ein besonders inspirierendes Beispiel, das wir im Talk behandelten, war das Projekt „Summer of Pioneers“. Dieses Programm zeigt, wie Menschen aus städtischen Regionen für den ländlichen Raum begeistert werden können. Experten und kreative Köpfe aus verschiedenen Bereichen kommen für eine begrenzte Zeit auf das Land, arbeiten dort nicht nur an ihren eigenen Projekten, sondern gestalten aktiv die örtlichen Strukturen mit. Gleichzeitig übernehmen sie die Rolle von Mentoren und Botschaftern für innovative Themen. Dies schafft nicht nur einen Wissenstransfer, sondern belebt auch die ländliche Region mit neuen Impulsen und Ideen.  Politischer Austausch: Im Gespräch mit Anna Kassautzki, MdB Am Stand des Digitalen MVs hatten wir außerdem das Vergnügen, die Bundestagsabgeordnete Anna Kassautzki zu begrüßen. Im Gespräch mit ihr tauschten wir uns über die besonderen Herausforderungen der Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern aus. Sie zeigte sich optimistisch, dass trotz der Hürden – insbesondere der flächendeckenden Breitbandversorgung und der IT-Sicherheit – große Fortschritte gemacht werden. Der Ausschuss für Digitalisierung arbeitet intensiv an diesen Themen, um die Region zukunftsfähig zu machen.   Ausblick auf die SCCON 2025  Nach einer erfolgreichen SCCON 2024 freuen wir uns bereits auf die SCCON 2025, die sicherlich erneut zahlreiche Impulse und innovative Ideen bereithalten wird. Die Schwerpunkte der kommenden Veranstaltung werden voraussichtlich noch stärker auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation in ganz Deutschland und besonders in ländlichen Regionen eingehen.   Abschließend lässt sich sagen: Die SCCON 2024 war für uns eine erfolgreiche Veranstaltung, die zahlreiche neue Impulse geliefert hat. Von der Modernisierung der Verwaltung über datengetriebene Innovationen bis hin zu kreativen Ideen aus dem ländlichen Raum – die Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern nimmt weiter Fahrt auf.

1. KI-Sprechtag im Innovationszentrum – Datenqualität als Schlüssel für den Erfolg

Am 10. Oktober fand im InnovationPort der erste KI-Sprechtag statt. Die Veranstaltung bot einen offenen Rahmen, um Unternehmen, Start-ups und Interessierte in den Austausch über Künstliche Intelligenz (KI) zu bringen. Besonders im Fokus stand dabei die zentrale Bedeutung der Datenqualität für den erfolgreichen Einsatz von KI. Auch praktische Beispiele zeigten, wie KI in Unternehmen verschiedenster Größen bereits heute produktiv eingesetzt wird. Wir danken unseren Referenten des Tages: Prof. Dr. Tobias Brendel https://www.linkedin.com/in/tobias-brendel/ Holger Blüthmann https://www.linkedin.com/in/holgerbluethmann/ Jens Kuhlenkampff https://www.linkedin.com/in/jens-kulenkampff-146aa51b0/ Torsten Goertz, der Goertz Möbelmanufaktur Wismar https://moebelgoertz.de/ KI – Eine Reise von der Theorie zur Praxis Der Auftakt wurde von Prof. Dr. Tobias Brendel, Fakultät Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Wismar, gestaltet. In seinem Vortrag ging es um den aktuellen Stand und die Einsatzgebiete von Large Language Models (LLMs), wie ChatGPT und anderen KI-Anwendungen, und deren Nutzen für verschiedene Branchen. Dabei beleuchtete er sowohl die Chancen als auch die Risiken der Technologie. Besonders spannend war der Einblick in die „Entdeckerphase“ der KI, in der sich die Forschung und Lehre derzeit befindet. Vor allem Studierende seines Fachbereichs seien offen und neugierig, die Potenziale von KI zu erforschen, während andere Studienrichtungen, wie aus dem Publikum hervorging, noch etwas zurückhaltender mit der Technologie umgehen. Datenqualität: Die Grundlage für erfolgreiche KI-Projekte Einer der wichtigsten Punkte des Tages war, dass KI nur so gut ist wie die Daten, auf denen sie basiert. Ohne qualitativ hochwertige Daten können KI-Anwendungen keine zuverlässigen Ergebnisse liefern. Schlechte Prozesse können durch KI nicht geheilt werden – sie erfordern zuerst eine solide Grundlage in Form guter Daten. Praktische Anwendungen zeigen: KI ist für alleUnternehmensgrößen relevant Eindrucksvolle Praxisbeispiele machten deutlich, dass KI nicht nur für große Betriebe geeignet ist. Die Goertz Möbelmanufaktur aus Wismar etwa nutzt bereits KI-Tools, um Social Media-Posts effizient zu erstellen und interne Prozesse zu optimieren. Wie KI das Marketing verändert, zeigte zudem Holger Blüthmann, Geschäftsführer der Click Solutions in Wismar. Seine Marketingagentur mit über 60 Mitarbeiter nutzt mittlerweile in rund 50 % der Prozesse Künstliche Intelligenz, was enorme Zeit- und Kosteneinsparungen ermöglicht. Doch Blüthmann stellte klar: KI wird Marketingagenturen nicht überflüssig machen. Auch wenn Anwendungen wie Human Generator, Magnific und HeyGen zur Bild- und Videogenerierung viel Arbeit abnehmen, bleiben die komplexen strategischen Herausforderungen bestehen, die menschliche Kreativität und Expertise erfordern. KI unterstützt und ergänzt – sie ersetzt nicht. Zudem wurden durch Jens Kuhlenkampff viele Praxisbeispiele gezeigt für den konkreten Einsatz von KI-Tools in den Geschäftsprozessen von KMUs. Damit zeigte er weitere Anwendungsgebiete neben Marketing und Produktentwicklung für den Einsatz von LLMs auf. Trotz allem bleibt klar: KI führt aktuell meist zur Teilautomatisierung von Prozessen – sie ersetzt den Menschen nicht, sondern unterstützt ihn. KI als Werkzeug, nicht als Ersatz Der Tag verdeutlichte auch: KI wird den Menschen in komplexen und kreativen Aufgaben nicht ersetzen. Stattdessen hilft sie dabei, Routineaufgaben zu automatisieren und die Effizienz zu steigern, sodass sich Mitarbeiter auf strategische und kreative Arbeiten konzentrieren können. Ein zentrales Learning war, dass Unternehmen für wirklich gute Ergebnisse häufig mehrere KI-Systeme kombinieren, um so unterschiedliche Stärken zu nutzen. Experimentieren, lernen und Vertrauen aufbauen Der KI-Sprechtag war ein erster Versuch, ein offenes Format zu etablieren, in dem Unternehmen untereinander ins Gespräch kommen, um Empfehlungen und Erfahrungen auszutauschen. Ein klarer Tenor: Ausprobieren und üben stehen im Mittelpunkt, um Vertrauen und Sicherheit im Umgang mit KI zu gewinnen. Die Möglichkeit, verschiedene KI-Tools zu testen, schafft die notwendige Praxiserfahrung, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Für alle Interessierten: Die Vorträge können im Nachgang auf unserer Website eingesehen werden. Wir laden alle ein, beim nächsten Sprechtag wieder dabei zu sein – denn das Feedback war durchweg positiv und die Bereitschaft, weiterzulernen, ist groß. Weiterführende Lektüre          Wer tiefer in die Thematik der KI und der Bedeutung von Datenqualität einsteigen möchte, dem empfehlen wir den Leitfaden des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi): „Künstliche Intelligenz – Potenziale für Unternehmen nutzen“. Der Leitfaden gibt praktische Hinweise, wie Unternehmen den Einsatz von KI erfolgreich gestalten können.

Informationsoffensive Bauwende = Planungswende – Eventrückblick

Am 21.09.2024 fand im InnovationPort eine zukunftsweisende Veranstaltung statt: Die „Informationsoffensive Bauwende = Planungswende“. In Kooperation mit der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern und der AG Nachhaltigkeit und Klimaanpassung widmeten sich rund 40 Teilnehmende der Frage, wie ökologische und nachhaltige Bauweisen fester Bestandteil der Planungsprozesse werden können. Die Dringlichkeit der Bauwende Bereits in den einleitenden Vorträgen von Dr. Lorena Valdivia Steel von Scientists4Future und Prof. Jan Blieske von der HS Wismar wurde klar: Der Bausektor ist einer der größten Verursacher von CO₂-Emissionen und Ressourcenverbrauch. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, führt kein Weg an der konsequenten Einhaltung ökologischer Baustandards vorbei. Ihr Appell: Die Zeit des Zögerns ist vorbei, es ist dringliches Handeln gefragt. Auch Ruth Schagemann, Geschäftsführerin des BAK EU-Verbindungsbüros in Brüssel, zeigte auf, dass sich die politischen Rahmenbedingungen in Europa verändern. Die rechtlichen Vorgaben entwickeln sich weiter, um nachhaltiges Bauen zu fördern. Doch das allein reicht nicht. Es braucht engagierte Akteure, die den Wandel vorantreiben und Pilotprojekte initiieren. Praxisnahe Lösungsansätze und Herausforderungen In verschiedenen Praxisbeiträgen wurde deutlich, dass es bereits Planungsbüros gibt, die innovative und nachhaltige Bauprojekte umsetzen. Doch oft scheitern große Bauvorhaben an veralteten Ausschreibungsprozessen oder dem Mangel an Interesse bei Bauherren, wirklich zukunftsfähig zu planen. Hier stellt sich die zentrale Frage: Wie können Architekten und Planer ihre Rolle als Impulsgeber wahrnehmen und Bauherren aktiv in den Transformationsprozess einbinden? Ein weiterer Aspekt des Austausches war, die Rolle des Architekten als entscheidender Gestalter und Experte der Planungswende stärker nach außen zu vertreten. Kollektive Lösungsansätze in Workshops Am Nachmittag widmeten sich die Teilnehmenden in Workshops genau diesen Fragen. Es wurde klar: Nur durch gemeinsame, kreative und kooperative Ansätze können Antworten auf die komplexen Herausforderungen der Bauwende gefunden werden. Räume für Austausch und Entwicklung – wie der InnovationPort – sind essenziell, um neue Denk- und Lösungswege zu eröffnen. Hier können sich verschiedene Akteure treffen, um miteinander zu diskutieren und praxisorientierte Ansätze zu entwickeln. Ausblick Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Planungswende fest in den Händen der Architekten und Planer liegt. Doch sie brauchen die Unterstützung von Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft. Die Bauwende wird nur gelingen, wenn wir gemeinsam handeln – und der InnovationPort bietet eine Plattform, um genau diese Prozesse zu fördern und zu begleiten. Ein herzlicher Dank geht an die Architektenkammer und die AG Nachhaltigkeit für das Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit bei der Organisation dieses inspirierenden Tages!

MAKEATHON 2023 – Eventrückblick

19-10-2023 13:00 – 21-10-2023 21:00 MAKEathon – Gemeinsam mehr erreichen und Zukunft vordenken Ort: InnovationPort Drei Themen, drei Orte und jede Menge Innovation und Kreativität: so sah der erste MAKEathon im Norden MVs aus. Vom 19.-21. Oktober 2023 warben die Digitalen Innovationszentren in Rostock, Wismar und Vorpommern-Rügen um innovative und digitale Lösungen für die Megatrends der heutigen Zeit – Energie, intelligente Mobilität und nachhaltige Ernährungssysteme. Das Besondere an diesem Event war: im Vorfeld konnten Unternehmen ihre Herausforderungen und Probleme ganz konkret formulieren, an denen im Rahmen des MAKEathons viele TeilnehmerInnen tüfteln sollten. Die gemeinsame Mission war es, nachhaltige Innovationen für unsere Regionen zu gestalten und gleichzeitig den Raum für Lösungsentwicklung zu bieten, um so auch die Arbeitsdynamiken in den Innovationszentren erlebbar zu machen. Dabei haben sich drei Standorte des Digitalen MV spannende Fragestellungen aufgeteilt. MAKEathon, neuer Begriff für ein etabliertes Format in Innovationszentren Der Begriff MAKEathon setzt sich aus den Wörtern “Make” (machen) und “Marathon” zusammen. Marathon deshalb, weil sich die Teams im wahrsten Sinne des Wortes für zwei Tage „einschließen“, um Lösungen für relevante Fragestellungen aus der Praxis zu entwickeln. Das Event lebt davon, die eigene Komfortzone zu verlassen und raus aus den Routinen mit unterschiedlichen Köpfen aus diversen Fachgebieten zusammenzuarbeiten. Das Format ist dabei nicht neu, sondern gehört zu dem klassischen Veranstaltungsformaten in Innovationszentren. Bekannt unter dem Begriff Hackathon sind es meist digitale Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Anders als bei einem Hackathon, wollten die Digitalen Innovationszentren den Fokus jedoch nicht nur auf technische Lösungen in Form von Apps und Softwares legen, sondern ganze Prozessketten in den Fokus nehmen. Und das mit Erfolg. Sieben Teams und über 40 Teilnehmende rangen um die besten Plätze. Herzstück eines MAKEathons ist die Fragestellung. Je präziser diese mit Partnern aus der Industrie vorbereitet wird, umso intensiver und fokussierter kann die Arbeit der Teams erfolgen. In Wismar drehte sich alles um das Thema der Energiewende und wie sich diese auf die Gestaltung zukünftiger Quartiere auswirkt. Für Menschen mit Eigenheimen ist die Energiewende erlebbar und spürbar, da PV-Anlagen und E-Mobilität teilweise gelebte Praxis sind. Wie sieht es aber für Menschen in größeren Quartieren aus? Wie entwickeln sich Quartiere weiter? Welche Bedürfnisse, Anforderungen müssen heute schon bedacht werden, wie wirken sich die Megatrends in Zukunft aus und wie müssen sich Geschäftsmodelle anpassen? Welche Geschäftsfelder können neu entwickelt werden, um erkannte Lücken zu schließen? Unternehmensvertreter:innen unterstützten die Teams und gaben fachliche Inputs, da die Teams aus den unterschiedlichsten Disziplinen zusammengesetzt waren. So konnte auf vorhandenem Wissen aufgebaut, dieses aber auch stets kritisch hinterfragt werden. Die Ergebnisse waren vielfältig und zeigten die Diversität der Denkansätze auf. Neben dem Spirit und der Teamdynamik, die solche Events mit sich bringen, fanden Menschen zusammen, die gemeinsam Freude an den Herausforderungen von morgen haben, umfassende digitale Kompetenzen und Erfahrungen mitbringen und neben Innovationsimpulsen und Lösungsansätzen ganz nebenbei in innovative Methodiken und Instrumente wie Design Thinking, Scrum, Digitalisierung eingeführt wurden. Ein großes Dankschön geht an alle DIZ-Teams in Rostock, Stralsund und Wismar, an alle Jury-Mitglieder und an alle Unternehmensvertreter:innen, Ehrenamtler:innen und Gäste die an dem stürmischen Wochenende bei Wind und Wellen spannende Einblicke und Impulse gegeben haben und mit vielen neuen Ideen, Lösungsansätzen und Kontakten aus dem Digitalen MV nach Hause gehen konnten. Wir freuen uns schon auf den nächsten MAKEathon im Herbst 2024. Bildergalerie

Raumhafen Wismar – ESA BIC kommt an die Ostsee

am 18. September 2024 im InnovationPort Wismar Am vergangenen Mittwoch, dem 18. September 2024, öffnete der InnovationPort Wismar seine Türen für einen besonderen Abend voller Innovation und Networking. Unter dem Motto „2 Themen, 1 Abend, viele neue Impulse“ wurden die feierliche Eröffnung des neuen ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany Standorts in Wismar und ein Netzwerkabend in Kooperation mit der Gründungswerft MV zum Thema „Unternehmensnachfolge neu denken“ miteinander verknüpft. Ein Abend, zwei Highlights Die Veranstaltung begann um 17:00 Uhr mit einem herzlichen Empfang, bei dem die Gäste die Möglichkeit hatten, in entspannter Atmosphäre anzukommen und erste Gespräche zu führen. Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar, und Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hofmeister begrüßten die Anwesenden mit inspirierenden Worten und unterstrichen die Bedeutung des Abends für die Region. Eröffnung des ESA BIC Standorts in Wismar Ein Höhepunkt des Abends war die offizielle Eröffnung des ersten ESA-BIC-Standorts in den ostdeutschen Bundesländern. Eva-Maria Flick vom Ministerium für Wirtschaft und Mareike Donath, Leiterin der Stabstelle Digitaler Wandel, betonten in ihren Grußworten die Chancen, die sich durch diese innovative Kooperation für Mecklenburg-Vorpommern ergeben. Holger W. Oelze, Vorstandsvorsitzender von AVIASPACE BREMEN und Thorsten Rudolph, Geschäftsführer von AZO, gaben gemeinsam mit Doreen Heydenbluth-Peters vom InnovationPort Wismar Impulse zur Eröffnung des neuen ESA BIC Standorts. Sie hoben hervor, wie Startups und junge Unternehmen von der Aufnahme in das ESA-BIC-Programm profitieren können – sei es durch fachliche Unterstützung, Zugang zu einem internationalen Netzwerk oder finanzielle Förderungen. Ein besonderes Highlight war der Erfahrungsbericht von Alexander Epp von der Marble Imaging AG, einem Startup aus dem ESA BIC Programm Northern Germany. Er teilte seine Einblicke und motivierte angehende Gründer, die Möglichkeiten des Programms zu nutzen. Unternehmensnachfolge neu denken Nach einer kurzen Pause widmete sich der Abend dem zweiten Schwerpunkt: der Unternehmensnachfolge. Sophia Hammer und Chuck Henjes von der Gründungswerft MV führten in das Thema ein und diskutierten, wie Nachfolgeprozesse in Deutschland noch besser gelingen können. In einem anregenden Gespräch wurden Herausforderungen und Lösungsansätze beleuchtet, um dem wachsenden Mangel an Nachfolgern entgegenzuwirken. Himmel der MÖWEN – Startup-Pitches und Networking Den Abschluss bildete das Pitch-Event „Himmel der MÖWEN“, bei dem drei Unternehmensnachfolger ihren Weg zur Nachfolge und dessen Bedeutung vorstellten. Die kurzen Vorstellungen von vier Unterstützernetzwerkpartnern an Thementischen boten zusätzlich wertvolle Einblicke und Kooperationsmöglichkeiten. Bei erfrischenden Cocktails klang der Abend mit regem Networking aus. Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und gemeinsame Projekte anzustoßen. Fazit Der FLY & SURV NETZWERKABEND im InnovationPort Wismar war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Kooperationen und Netzwerke für die Innovationskraft einer Region sind. Die Kombination aus der Eröffnung des ESA BIC Standorts und der Fokussierung auf Unternehmensnachfolge bot den Teilnehmern vielseitige Impulse und Anknüpfungspunkte. Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen und sind gespannt auf die Entwicklungen, die aus diesem inspirierenden Abend hervorgehen werden. . Weiterführende Links Artikel der IHK im WIKO September 2024 Video von Wismar TV (1 Min. 28 Sek) . . Das Lied des Abends . . Bildergalerie

Regionale Innovationskonferenz Medizintechnik im Wandel

Das Fazit der Veranstaltung war, dass „die Veranstaltung einen kompakten Einblick in die vielfältigen Kompetenzen gegeben hat, die in MV im Bereich Medizintechnik vorhanden sind und weitere wichtige regionale Netzwerke geknüpft werden konnten“.

Die NØRD 2024

Was für eine tolle Veranstaltung liegt hinter uns! Die NØRD 2024 war ein großartiger Erfolg, der uns voller neuer Impulse und Ideen zurücklässt. Wir danken allen Teilnehmern und freuen uns auf die nächste NØRD in 2026! Was für eine tolle Veranstaltung liegt hinter uns! Die NØRD 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie Events uns dabei unterstützen können, aufgeschlossen zu bleiben, Ideen zu präsentieren und eine Gemeinschaft zu schaffen, die auf gegenseitigem Lernen und Unterstützung basiert. 2500 BesucherInnen konnten sich von der Innovationskraft und Kooperationsfreude inspirieren lassen. Unsere persönlichen Highlights der NOERD: 💠 Aufgeschlossenheit und Offenheit: Die NØRD 2024 hat verdeutlicht, dass nur durch Offenheit für neue Ideen, Perspektiven und Lösungsansätze die nächsten intelligenten Schritte gemeistert werden können. 💠 Ideenentwicklung: Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Ideen zu präsentieren, wertvolles Feedback zu erhalten und diese weiterzuentwickeln. 💠 Gemeinschaft und Kulturwandel: Durch Zuhören und Fragen stellen wurde eine Gemeinschaft geschaffen, die auf gegenseitigem Lernen und Unterstützung basiert. Jeder Teilnehmer hatte etwas Einzigartiges beizutragen. Innovation ist das Ergebnis einer Kultur der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts. 💠 Erfolgreicher Austausch: Die NØRD 2024 bot eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Programmpunkten und Themen. Es fand ein reger Austausch statt und wir konnten viele neue Gesichter und Kontakte begrüßen. Besonders beeindruckend war die Gelegenheit, Experten kennenzulernen und neue Kooperationen zu schmieden. Für uns war die Veranstaltung ein voller Erfolg: 🚀 Inspirierende Netzwerke: Die NØRD 2024 war für uns eine herausragende Veranstaltung voller Aufgeschlossenheit und lehrreicher Momente. Inspirierende Netzwerkpartner trafen aufeinander, und wir erlebten geballte Kompetenz, positive Überraschungen und viele gute Gespräche. 🚀 Vielfalt und Substanz: Technische Impulse sowie inspirierende Workshops zogen zahlreiche begeisterte Teilnehmer an. Das breite Spektrum der Arbeit in den Digitalisierungszentren (DIZEN) und im Innovationsraum wurde aufgezeigt. 🚀 Kooperation und Zusammenarbeit: Es wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass Experten, Hochschulen, Unternehmen und Start-ups zusammenfinden, um sich schnell und effizient zu unterstützen. Der digitale Wandel in der Arbeitswelt kann nur durch das Zusammenwirken verschiedener Partner mit unterschiedlichen Kompetenzen gemeistert werden. 🚀 Positive Atmosphäre: BesucherInnen waren begeistert von unserem Spirit hier in Mecklenburg-Vorpommern und der positiven Atmosphäre der NØRD, die als sehr innovativ wahrgenommen wurde. 🚀 Neue DigitalisierungsbotschafterInnen: Ein Highlight war die Aufnahme vieler neuer Digitalisierungsbotschafter und Digitalisierungsbotschafterinnen, mit denen die Innovationszentren künftig weiter zusammenarbeiten können. Wir heißen sie herzlich willkommen und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit. Impressionen der NØRD 2024 mehr End of Content.